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Luise-Springer-Forschungspreis 2022

Neitzel schloss 2013 ihre Ausbildung zur Logopädin ab und erwarb 2017 den Masterabschluss Lehr- und Forschungslogopädin an der RWTH in Aachen. Im Oktober 2021 wurde ihr von der Universität zu Köln für ihre Dissertation, deren Begutachtung durch Prof. Dr. Martina Penke und Prof. Dr. Christiane Bongartz erfolgte, der Doktorgrad Dr. phil. verliehen. Neitzel ist stellvertretende Schulleiterin an der Berufsfachschule für Logopädie in Köln/Medischulen gGmbH und als Hochschuldozentin tätig.

Neitzel hatte sich mit ihrer kumulativen Promotion um den Preis beworben. Ziel der herausragenden wissenschaftlichen Arbeit ist es, das Erzählen als zentralen Inhalt der Forschung und therapeutischen Unterstützung für SprecherInnen mit sprachlichen Einschränkungen am Beispiel des Down-Syndroms, zu lenken. Derzeit gibt es hierzu noch wenige Forschungsarbeiten. So weist Neitzel daraufhin, dass erst das Wissen über konkrete Einflussfaktoren und Leistungsspektren von ErzählerInnen mit Down-Syndrom eine fundierte und spezifische Ableitung von Förder- und Therapiezielen ermöglicht. Mit ihrer Arbeit untersuchte sie erstmals die Erzählleistungen deutschsprachiger Kinder und Jugendlicher mit Down-Syndrom unter Berücksichtigung sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten wie der „Theory of Mind“ und zeigte u. a. Zusammenhänge zwischen narrativer und semantisch-lexikalischer Leistung bei dieser Personengruppe auf.

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