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Symposium „Junge Stimmen“ – Kinder und Jugendliche singen: im Chor!

 

Der Staats- und Domchor Berlin lädt in Zusammenarbeit mit dem Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin vom 8. bis 10. April 2022 zum Symposium „Junge Stimmen“ – Kinder und Jugendliche singen: im Chor! bereits zum 9. Mal in die Räumlichkeiten der Fakultät Musik der Universität der Künste Berlin ein. Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf dem Thema Stimme und Persönlichkeit. Dazu werden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche ExpertInnen geladen, die in Vorträgen, Workshops, Reading Sessions und Probenhospitationen die interdisziplinären Fragestellungen aus psychologischen, gesellschaftlichen, pädagogischen und künstlerischen Perspektiven beleuchten. Ebenso gewährt der Staats- und Domchor Berlin und der Mädchenchor der SingAkademie zu Berlin den Teilnehmenden Einblicke in die Stimmbildungs- und Probenarbeit. Exemplarische künstlerisch-pädagogische Projekte umrahmen das Programm mit musikalischen Präsentationen. 

In Workshops und Vorträgen werden die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Stimm- und Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen diskutiert und gesellschaftliche Potentiale des Singens in Gemeinschaft aufgezeigt. Besonderer Gast ist Juan David Garzon aus Utrecht (NL). Als Musikpädagoge widmet er sich der Förderung des sozialen Wandels durch Improvisation, Klang und Spiel und spricht in Berlin über Potentiale von Kooperationen zwischen kulturellen Institutionen und AkteurInnen der Community Music. Dabei stellt er Best-Practice-Beispiele vor, wie gemeinschaftliche Musikprojekte mit diversen gesellschaftlichen Gruppen gelingen können.

Prof. Dr. med.Michael Fuchs, Facharzt für kindliche Stimm-, Sprach- und Hörstörungen im Uniklinikum Leipzig spricht als Experte über Aktuelles aus Medizin und Psychologie und beleuchtet das Thema Wie hängen Stimm- und Persönlichkeitsentwicklung zusammen?

Der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort referiert als Experte für Kinderseelen über psychische Dispositionen und Krankheitsbilder bei Kindern und Jugendlichen.

Das große Thema dieser Zeit wird von den Symposiums-GastgeberInnen Prof. Kai-Uwe Jirka und Gudrun Luise Gierszal betrachtet: Kindheit und Chor in Pandemiezeiten – eine Bestandsaufnahme.  

Vorgestellt werden außerdem im Rahmen von musikalischen Präsentationen zwei ganz besondere Projekte: „Singing Trees – What times are these?“ zeigt eine besondere kulturelle Jugendbewegung mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen auf der griechischen Flüchtlingslagerinsel Chios, präsentiert von Sängern des Staats- und Domchores Berlin.

Über das Hörspielprojekt „Theorina – Zauberin der Musik“ der Komponistin Katia Tchemberdji, das während des Lockdowns mit Mädchen der Sing-Akademie und den beiden Chorleiterinnen Friederike Stahmer und Cornelia Schlemmer entstanden ist, informiert eine Reading Session und ein Komponistinnen-Gespräch. 

Das Symposium „Junge Stimmen“ bringt VertreterIinnen aus Forschung und Wissenschaft, Chorleitende, Stimmbildende, StimmärztInnen und LogopädInnen, EntwicklungspsychologInnen und KonzertpädagogInnen zusammen und schafft damit eine Plattform für einen lebendigen Austausch aus unterschiedlichen Perspektiven. Mit seinem Profil wirkt das Symposium als Impulsgeber in die musikalische Breitenarbeit mit jungen Stimmen an Schulen, Musikschulen, Kirchen und Vereinen hinein.  

Das vollständige Programm und Informationen: www.staats-und-domchor-berlin.de/symposium

 

 

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