Gesprächsführung und Beratungskompetenz: Gelingende Kommunikation im logopädischen Alltag

Jutta Kind-Kolb, Logopädin, Supervisorin (DGSv)

Im Berufsalltag sind Logopädinnen mit vielen unterschiedlichen Gesprächssituationen konfrontiert. Beispielsweise als Überbringerin schlechter Nachrichten, Möglichkeiten und Grenzen der logopädischen Behandlung aufzuzeigen, Motivation für die anstehende Arbeit zu entwickeln und vieles mehr. Diese Herausforderungen erfordern eine klare, professionelle Grundhaltung sowie eine hohe Gesprächs- und Beratungskompetenz seitens der Therapeutin. Der Workshop bietet die Möglichkeit, therapeutische Handlungskompetenz durch Gesprächsführung und Beratungskompetenz zu erweitern. Neben einer theoretischen Einführung werden Grundlagen der person-zentrierten Gesprächsführung und Beratung sowie systemische Methoden vorgestellt und in praktischen Übungen erprobt. Durch die Bearbeitung von Praxisbeispielen können neue Strategien eingeübt, reflektiert und in die Umsetzung gebracht werden.
Weiterführende Informationen
Seminaranmeldungen sind telefonisch nicht möglich!
290,00 €

Freie Plätze !

    1938-KC
    Köln
    20.09.2019 - 21.09.2019
    FR 10:00 - 17:30
    SA 09:00 - 16:30
    16
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    12
Jutta Kind-Kolb arbeitet seit 1993 als Logopädin und war nach ihrem Examen fünf Jahre...
Kurzbiographie: Jutta Kind-Kolb, Logopädin, Supervisorin (DGSv)
Jutta Kind-Kolb arbeitet seit 1993 als Logopädin und war nach ihrem Examen fünf Jahre auf der Neuropsychologischen Therapiestation der RWTH tätig. Im Anschluss arbeitete sie als Lehrlogopädin an der Lehranstalt für Logopädie in Bonn, wo sie bis 2002 den Fachbereich „Neurologische Sprach- und Sprechstörungen" leitete. Danach führte sie eine logopädische Praxis, in der sie neben neurologischen Sprach- und Sprechstörungen auch Sprachentwicklungsstörungen und Stimmstörungen behandelte. In dieser Zeit absolvierte sie eine zweijährige Weiterbildung in klientenzentrierter Beratung und später eine mehrjährige Ausbildung zur Supervisorin an der Akademie Münster (DGSV). Seitdem arbeitet sie selbständig in unterschiedlichen Projekten, u.a. als Prozessbegleiterin für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) im Programm „Bildung braucht Sprache" und „Qualität vor Ort", seit sechs Jahren als Dozentin im Bundesprogramm (jetzt ESF) „Elternchance ist Kinderchance", als Multiplikatorin für „Alltagsintegrierte Sprachbildung in NRW" sowie in verschiedenen Einzel-, Gruppen- und Teamsupervisionsprozessen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern vorwiegend im Non-profit-Bereich.
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