Parkinson-Paket

Christine Gebert, Logopädin, LSVT-Therapeutin

Logopädie bei Morbus Parkinson (1721-WA)
bei Frau Gehrer
Ziel des Seminars ist es, den TeilnehmerInnen einen Einblick in die Parkinsonkrankheit zu geben; sie erhalten eine umfassende Einführung in die Theorie und Praxis der logopädischen Therapie bei M. Parkinson anhand  eigener Konzepte zur Mimik und zum Sprechen, die unmittelbar in der praktischen Arbeit angewendet werden können.
Seminarinhalte:- Einführung in die Grundlagen der Parkinsonkrankheit
- Einfluss der Kardinalsymptome auf das Sprechen und Schlucken; Beschreibung der Parkinson-Dysarthrophonie und des Symptomverlaufs im Rahmen der Krankheitsprogredienz.
- Logopädische Diagnostik bei M. Parkinson („Hamburger Logopädie-Screening: M. Parkinson" (C. Gebert, 2007)
- Logopädische Therapie bei M. Parkinson (Grundsätze, Ziele, Inhalte) unter Berücksichtigung der verschiedenen Krankheitsphasen
- Training der Mimik und des Sprechens bei M. Parkinson; Vorstellen von Übungen, Protokollen und praktische Durchführung  
- Kurze Darstellung der Schluckstörung bei M. Parkinson: Spezifische Symptome und bewährte Übungen und Hilfen
- Vorstellung von Fachliteratur und einer Übungs-CD für Patienten
 
Dies ist kein LSVT-Loud Seminar!
 
Sprachstörungen bei Parkinson??? Sprachstörungen bei Parkinson! (1725-HB oder 1746-KI)
bei Frau Marré
Patienten mit einer Parkinson-Erkrankung berichten häufig auch von Schwierigkeiten in der Wortfindung, bei der Satzplanung und/oder im Sprachverständnis. Die Erkenntnis darüber, dass auch diese Patienten Sprachstörungen haben, setzt sich in der Sprachtherapieforschung des deutschsprachigen Raumes erst langsam durch, ist aber international, vor allem auch im neuropsychologischen Kontext, unumstritten. Diese rein sprachlichen Schwierigkeiten beeinflussen die Kommunikation häufig ebenso wie sprechmotorische und stimmliche Einschränkungen.
In diesem Seminar bekommen Sie unter anderem Antworten auf folgende Fragen:
- Warum kommt es im Verlauf einer Parkinsonerkrankung häufig auch zu sprachlichen Auffälligkeiten?
- Welche neuropsychologischen Faktoren können eine Rolle spielen?
- Welche diagnostischen Möglichkeiten kann ich nutzen, wie kann ich sie ggf. anpassen?
- Wie kann ich eine Therapie patienten- und kommunikationsorientiert aufbauen?
- Welches Therapiematerial (zum Beispiel aus der Aphasietherapie) kann ich dabei einsetzen und warum?
 
Die Teilnehmer können im Vorfeld Fragen zu Diagnostik und Therapie per Mail einreichen und nach Absprache auch gerne Patientenbeispiele mitbringen.
Zu diesem Seminarpaket gehört das erste Seminar 1721-WA in Wien am 26. Mai 2017 und alternativ das Seminar 1725-HB in Hamburg am 25. Juni 2017 oder das Seminar 1746-KI in Köln am 19. November 2017.
Bitte geben Sie bei der Buchung an, in welcher Stadt Sie Ihr zweites Seminar wünschen.
300,00 €

Freie Plätze !

    1722-WP
    Wien und Hamburg oder Köln
    26.05.2017
    und
    25.06.2017
    oder19.11.2017
     
    FR 09:00 - 17:00
    und
    SO 09:00 - 16:30
Christine Gebert absolvierte von 1983-1986 ihre Ausbildung zur Logopädin in...
Christine Gebert, Logopädin, LSVT-Therapeutin
Christine Gebert absolvierte von 1983-1986 ihre Ausbildung zur Logopädin in Oldenburg/Oldbg. Von 1986-1994 war sie in der Heilpädagogischen Tagesstätte in Elsdorf/Köln im Bereich kindlicher Sprach- und Schluckstörungen tätig. Von 1995-2012 arbeitete sie in der Neurologie der Asklepios Klinik Harburg in Hamburg und spezialisierte sich auf neurogene Dysphagien und M. Parkinson; sie leitete mehrere Jahre das Therapeutenteam der Parkinson-Komplexbehandlung. Parallel zur klinischen Arbeit war sie von 2009-2012 auch als Schulleiterin der Berufsfachschule für Logopädie an der Medizinischen Akademie Hamburg tätig.  Seit 2013 arbeitet sie in der Neurologie (mit Stroke unit und Komplexbehandlung Parkinson) der Schön Klinik Neustadt/Holstein.
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