Diagnostik und Interventionsplanung in der Unterstützten Kommunikation

Julia Schellen, Dipl.-Sprachheilpädagogin

Betrachtet man die vielfältigen Altersstufen, Behinderungsbilder und -formen bei unterstützt kommunizierenden Menschen, wird schnell deutlich, dass es nicht »das eine Diagnostikinstrument« geben kann, um einen UK-Bedarf festzustellen oder eine Fördermaßnahme daraus abzuleiten. Vielmehr geht es darum, für entsprechende Fragestellungen das entsprechende Verfahren auszuwählen und anzuwenden. Es werden unterschiedliche Diagnostikverfahren vorgestellt, praktisch erprobt und kritisch reflektiert. Darauf aufbauend werden im zweiten Schritt konkrete Therapiemaßnahmen mit körpereigenen Kommunikationsformen, nichtelektronischen und elektronischen Hilfsmitteln erarbeitet. Ausgehend von den verschiedenen Zielgruppen der Unterstützten Kommunikation kann so eine zielgerichtete Therapie und Förderung geplant, durchgeführt und evaluiert werden.
Voraussetzungen: Grundlagenwissen im Bereich UK zu Kommunikationsformen und Hilfsmitteln.
Gerne können eigene Fallbeispiele (max. 5-7 Min. in verschiedenen Kommunikationssituationen) auf DVD mitgebracht werden.
260,00 €

Freie Plätze !

    1808-KB
    Köln
    23.02.2018 - 24.02.2018
    FR 09:00 - 16:30
    SA 09:00 - 16:30
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    8
Bis 2006 Studium der Sprachheilpädagogik an der Universität zu Köln....
Kurzbiographie: Julia Schellen, Dipl.-Sprachheilpädagogin
Bis 2006 Studium der Sprachheilpädagogik an der Universität zu Köln. Zusatzausbildungen zur Kommunikationspädagogin (Lehrgang Unterstützte Kommunikation) und Akademische Lese-RechtschreibtherapeutIn (dbs). Tätigkeit in verschiedenen Sprachtherapeutischen Praxen sowie einer integrativen Kindertagesstätte. Seit 2012 Mitarbeiterin in der Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation. Seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung an der Universität zu Köln. Begleitende Referententätigkeit und Veröffentlichungen im Bereich Unterstützte Kommunikation.
Boenisch, J., Sachse, S. (2013): Diagnostik und Beratung in der Unterstützten...
Quellenangaben:
Boenisch, J., Sachse, S. (2013): Diagnostik und Beratung in der Unterstützten Kommunikation. Karlsruhe: von Loeper.
Sachse, S., Willke, M. (2011): Fokuswörter in der Unterstützten Kommunikation. Ein Konzept zum sukzessiven Wortschatzaufbau. In: Bollmeyer, H., Engel, K., Hallbauer, A., Hüning-Meier, M. (Hrsg.): UK inklusive. Teilhabe durch Unterstützte Kommunikation (S. 375 - 394). Karlsruhe: von Loeper.
Weid-Goldschmidt, B. (2013): Zielgruppen Unterstützter Kommunikation. Fähigkeiten einschätzen - Unterstützung gestalten. Karlsruhe: von Loeper.
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