Dysphagietherapie im Hausbesuch

Judith Böggering, Dipl.-Lehr- und Forschungslogopädin

„Dysphagie im Hausbesuch"? Worauf muss ich vorbereitet sein?
Zunächst wird dazu die Dysphagie definiert.
Die Ätiologien werden aufgelistet und nach Auftretenswahrscheinlichkeit abgegrenzt.
Dann soll der physiologische Schluckakt dem pathologischen gegenübergestellt werden, um bspw. Symptome wie die Penetration etc. besser verstehen zu können.
Im Diagnostik-Teil werden sowohl klinische Methoden als auch apparative Verfahren erläutert und die klinische Befundung praktisch geübt.
 
Zunächst werden Methoden, dann Angehörigenarbeit, im Weiteren interdisziplinäres Arbeiten sowie ein Koststufenplan erläutert und praktisch erarbeitet.
Der Hauptteil beschäftigt sich mit Problemen und Chancen beim Hausbesuch generell.
Die weiteren Schwerpunkte stellen dann Probleme und Chancen des Hausbesuchs beim Dysphagiepatienten dar. Hierbei wird auf Probleme wie exakte Angehörigenanleitung oder orale Nahrungskarenz sowie auf Chancen wie eine bessere Motivationslage oder Lagerungsmöglichkeiten etc. eingegangen.
Ergänzend wird der Punkt „juristische Aspekte" umrissen.  
Ziel des Seminars ist es, dem Seminarteilnehmer den konstruktiven Umgang mit Chancen und Herausforderungen zu vermitteln, um einen optimalen Kostaufbau möglichst schnell zu realisieren.
 
Zielgruppe: Anfängerinnen oder Kolleginnen mit etwas Vorerfahrung
Bitte bringen Sie zum Seminar eine Zahnbürste, eine Untersuchungslampe sowie ein Dusch- und ein Badehandtuch mit.
250,00 €

Freie Plätze !

    1737-KA
    Köln
    15.09.2017 - 16.09.2017
    FR 11:00 - 18:30
    SA 09:00 - 15:00
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Judith Böggering schloss ihre Ausbildung zur Logopädin 2001 ab. Anschließend...
Judith Böggering, Dipl.-Lehr- und Forschungslogopädin
Judith Böggering schloss ihre Ausbildung zur Logopädin 2001 ab. Anschließend arbeitete sie in logopädischen Praxen. Sie studierte bis 2008 Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen. Ihr Diplomprojekt führte sie in Berlin bei Frau Nusser-Müller-Busch zur Dysphagietherapie durch. Im Anschluss arbeitete sie in einer neurologischen Rehabilitationsklinik und an logopädischen Fachschulen. Seitdem ist sie in einer neurologischen Praxis und als freie Dozentin mit dem Schwerpunkten Dysphagien und Unterstützte Kommunikation tätig. Sie ist in einem Arbeitskreis zur Unterstützten Kommunikation tätig.
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