Zielgerichtete Dysphagietherapie

Wibke Hollweg, Dipl.-Logopädin, Lehrlogopädin (dbl)
Christian Uekötter, Dipl.-Logopäde, Lehrlogopäde (dbl)

In dem Seminar werden, ausgehend vom Vorgang des »normalen Schluckens«, kurz Definitionen, Formen, Ursachen und Häufigkeiten von neurologischen Schluckstörungen vermittelt. Möglichkeiten  klinischer und apparativer Diagnostik und Einflussfaktoren auf die Therapieplanung werden dargestellt und diskutiert. Auf der Grundlage der Interpretation der Ergebnisse soll eine  zielgerichtete therapeutische Intervention kleinschrittig und praxisnah geplant und anhand von Fallbeispielen trainiert werden. Spezielle Fragestellungen, z.B. zur Sondenernährung und zum  Kanülenmanagement, sollen erörtert werden. Die Konzepte der funktionellen Dysphagietherapie und der Therapie des facio-oralen Traktes werden anhand von Fallbeispielen dargestellt. Aufgegriffen  werden zudem Möglichkeiten und Vorteile interdisziplinärer Zusammenarbeit in der ambulanten Versorgung dysphagischer Patienten.
Ziele: Die Teilnehmer sollen Sicherheit darin bekommen, Schluckstörungen differenziert zu erfassen und auf der Grundlage einer zielgerichteten Diagnostik und Therapieplanung geeignete Methoden  auszuwählen.
Zielgruppe: Logopädinnen/Sprachtherapeutinnen, die noch wenig Erfahrung mit Diagnostikinterpretationen, zielgerichteten Therapieplanungen und methodischen Schlussfolgerungen in der Dysphagietherapie haben, sowohl bei schwerst betroffenen Patienten (SHT, Wachkoma) als auch bei isolierten dysphagischen Störungen; Kolleginnen, die ambulante Therapien in Pflegeheimen und bei Hausbesuchen anbieten
285,00 €

Freie Plätze !

    1809-KF
    Köln
    03.03.2018 - 04.03.2018
    SA 10:00 - 18:30
    SO 09:00 - 13:00
    14
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Wibke Hollweg machte 1994 ihr Examen an der Lehranstalt für Logopädie der RWTH Aachen....
Kurzbiographie: Wibke Hollweg, Dipl.-Logopädin, Lehrlogopädin (dbl)
Wibke Hollweg machte 1994 ihr Examen an der Lehranstalt für Logopädie der RWTH Aachen. Seit 1994 ist sie als Logopädin in der praktischen Arbeit in Praxis und Klinik tätig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der interdisziplinären Versorgung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen (Aphasie, Dysarthrie und Dysphagie). 1998 bis 2003 absolvierte sie ein Studium der Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen, Thema der Diplomarbeit: »Empirische Therapiestudie zur Therapie des Facio-Oralen-Trakts bei neurologischen Schluckstörungen in der Akutphase und Frührehabilitation«. Seit 1997 ist Wibke Hollweg als Dozentin für die Fachbereiche Aphasie, Dysphagie, Dysarthrie und Schriftspracherwerb an verschiedenen Lehrinstituten für Logopädie, Krankenpflege und Altenpflege in Bonn, Köln und Düsseldorf tätig. Zudem hat sie zwei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in einem Projekt zu Störungen der Schriftsprache mitgearbeitet. Ihr besonderes Interesse gilt seit 2003 der Praxisausbildung von Studierenden der Logopädie in den Fachbereichen Aphasie, Dysphagie und Dysarthrie. Von 2008 bis 2013 war Wibke Hollweg Schulleiterin des Präha Lehrinstituts für Logopädie in Düsseldorf. Seit Ende 2013 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin und am Zentrum für Schwerst-Schädelhirnverletzte am Vivantes Klinikum in Berlin tätig.
 
Kurzbiographie: Christian Uekötter, Dipl.-Logopäde, Lehrlogopäde (dbl)
Ausbildung zum Logopäden in Köln, Aufbau der logopädischen Abteilung auf der akutneurologischen Station der Rheinischen Kliniken Bonn, langjährige Tätigkeit in logopädischer Praxis. Seit 1997 Lehrlogopäde für neurologische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen an der SRH Fachschule für Logopädie, Bonn. Fortbildungen in den Bereichen Dysphagie, Aphasie, Dysarthrie, POL, Lernfelddidaktik etc., Studium (Lehr- und Forschungslogopädie) an der RWTH-Aachen, Diplomstudie zum Thema: »Die Aussagekraft der klinischen Dysphagiediagnostik im Hinblick auf die pharyngeale Phase des Schluckens«. Seit 2008 Schulleiter der SRH Fachschule für Logopädie Krefeld. Seit 2011 in Düsseldorf.
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