Logopädische Therapie in der Palliativmedizin

Torsten Bur, Dipl.-Logopäde, Lehrlogopäde (dbl)
Katja Emmerich, Logopädin, M.Sc. Neurorehabilitation

Dieses Seminar wurde aufgrund der aktuellen Gesundheitslage durch den Coronavirus verschoben. Ein Ausweichtermin steht noch nicht fest. Gern können Sie sich unverbindlich anmelden, dann informieren wir Sie, sobald ein Ersatztermin festgelegt wurde.
 
 
Die Rolle der logopädischen Therapie bei lebenslimitierenden Erkrankungen steht im Zentrum dieses Seminars. Die Palliativmedizin, mit dem Ziel größtmöglicher Lebensqualität in der letzten Lebensphase, hat besonderen Einfluss auf logopädisches Handeln.
Der Fokus verändert sich von größtmöglicher Sicherheit hin zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität durch die Förderung wesentlicher menschlicher Lebensbereiche wie Mahlzeiten und Gespräche.
 
Die Themengebiete Dysphagie, Kommunikation sowie der Umgang mit Trachealkanülen werden im Kontext der Palliativbehandlung betrachtet, Zielstellungen und Maßnahmen abgeleitet. Ethisch basierte Entscheidungsprozesse werden vorgestellt und anhand von Fallbeispielen erläutert.
 
Zielsetzung des Seminars ist die Darstellung der Grundzüge palliativer Behandlung, der Rolle der Logopädie im Rahmen des Gesamtkonzepts sowie die Vermittlung von Behandlungsansätzen in palliativen Situationen.
 
Inhalte des Seminars:
- Kurativ oder palliativ?
- Grundlagen der Palliativmedizin
- Therapeutische Ziele und Maßnahmen
- Medizinethik und Entscheidungsprozesse
- Fallbeispiele
 
Die Methoden dabei sind:
Theorie-Input, Fallbeispiele, Kleingruppenarbeit, Selbstreflexion.
Gerne können Sie Fragen zu eigenen Fallsituationen mitbringen!
 
Bitte beachten Sie, dass sich die Seminarzeit am Sonntag entgegen der ursprünglichen Seminarausschreibung im Katalog von 09.00-14:30 Uhr auf 08:30-14:30 Uhr geändert hat.
Weiterführende Informationen
Dieses Seminar wurde aufgrund der aktuellen Gesundheitslage durch den Coronavirus verschoben. Ein Ausweichtermin steht noch nicht fest. Gern können Sie sich unverbindlich anmelden, dann informieren wir Sie, sobald ein Ersatztermin festgelegt wurde.
275,00 €

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    2013-KI-DBL
    Köln
    28.03.2020 - 29.03.2020
    SA 09:00 - 18:00
    SO 08:30 - 14:30
    16
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Nach dem Examen an der Medizinischen Hochschule Hannover arbeitete Torsten Bur in einer...
Kurzbiographie: Torsten Bur, Dipl.-Logopäde, Lehrlogopäde (dbl)
Nach dem Examen an der Medizinischen Hochschule Hannover arbeitete Torsten Bur in einer logopädischen Praxis, bevor er ab 1991 in Aachen Lehr- und Forschungslogopädie studierte (Schwerpunkt Dysphagie). Parallel arbeitete er in einer geriatrischen Rehabilitationsklinik.
 
Danach leitete er fünf Jahre eine Logopädieschule. Zu den Lehrgebieten gehörten Aphasie, Dysphagie und Praxisanleitung.
Seit 2000 ist Torsten Bur Abteilungsleiter im AGAPLESION Bethanienkrankenhaus - Geriatrisches Zentrum in Heidelberg. Die klinische Tätigkeit umfasst die Schlaganfallstation, Demenzstation, Palliativstation, Rehabilitation und eine pneumologische Intensivstation.
Fortgebildet hat er sich u.a. in Bobath, Funktioneller Dysphagietherapie (FDT), Manueller Schlucktherapie, F.O.T.T.®, Integrativer Validation (IVA) nach Richard® und FEES®. Seit 2016 ist Torsten Bur zertifizierter FEES-Ausbilder (Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Deutsche Schlaganfall Gesellschaft).
 
Persönliches Motto: „Aus der Praxis für die Praxis".
Kurzbiographie: Katja Emmerich, Logopädin, M.Sc. Neurorehabilitation
1996 legte Katja Emmerich das Examen für Logopädie an der RWTH Aachen ab. Nach dem beruflichen Einstieg in eine logopädischen Praxis wechselte sie 1999 an das Universitätsklinikum Heidelberg (Phoniatrie, HNO, Radiologie, Neurochirurgie, Innere Medizin). Seit 2009 arbeitet sie am AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Heidelberg mit den Schwerpunkten Rehabilitation von Schluck- und Kommunikationsstörungen sowie logopädische Therapie in der Palliativbehandlung. Regelmäßig führt sie videoendoskopische Schluckuntersuchungen durch.
Von 2015-2018 studierte Frau Emmerich berufsbegleitend im interdisziplinären Studiengang Neurorehabilitation der Donau-Universität Krems und schloss ihn 2018 mit einem M.Sc. Neurorehabilitation ab.
Fortgebildet hat sich Frau Emmerich in folgenden Bereichen: Bobath für Logopäden, F.O.T.T.®/ F.O.T.T. TRACH®, Manuelle Schlucktherapie (MST), Funktionelle Dysphagietherapie (FDT), Funktionale Stimmbildung Lichtenberg®, FEES Zertifikat nach DGN, Validation nach Richard (IVA), Kommunikatives Üben in der Sprachtherapie und Palliativbehandlung in der Logopädie.
Borasio, G. (2014). Über das Sterben, dtv Schnell & Schulz. (2013). Basiswissen...
Quellenangaben:
Borasio, G. (2014). Über das Sterben, dtv
Schnell & Schulz. (2013). Basiswissen Palliativmedizin, Springer Verlag
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