Interventionsplanung mit Kernvokabular in der Unterstützten Kommunikation

Julia Schellen, Dipl.-Sprachheilpädagogin

Die Wichtigkeit des Einsatzes von Kernvokabular in der UK-Förderung und -Therapie ist heute unbestritten. Diese so genannten kleinen Wörter, wie z.B. „noch mal, fertig, auch, nicht, warum, was, weg, mehr, auf, hier" finden sich inzwischen auf vielen Kommunikationshilfen. Aber wie können sie tatsächlich im Alltag eingesetzt werden und sowohl mit anderen Methoden aus dem Spektrum der Unterstützten Kommunikation, wie z.B. Gebärden oder Erzähl(tage)büchern, kombiniert als auch in Alltagssituationen mit herkömmlichen Regelspielen und bei der Bilderbuchbetrachtung sprachförderlich eingesetzt werden?
Im Seminar werden zunächst die Grundlagen der Kernvokabularforschung und das Konzept der Fokuswörter vorgestellt. Exemplarisch werden unterschiedliche Kommunikationsformen und -hilfsmittel vorgestellt. Für diese werden in Kombination mit Kernvokabular praxisbezogene Ideen für den familiären Alltag, die Förderung in Schule und Werkstatt und in der Therapie erarbeitet, sodass allen Teilnehmern am Ende des Seminars ein großer Ideenpool für unterschiedliche Förderziele vorliegt. Hinzu kommen Informationen zum Modelling in der UK.  
 
Voraussetzungen: Grundlagenwissen im Bereich UK
 
Gerne können eigene Spiele, Bücher, Spielzeuge etc. mitgebracht werden, zu denen wir explizit Dialoge mit Kernvokabular ausarbeiten.
Weiterführende Informationen
Seminaranmeldungen sind telefonisch nicht möglich!
275,00 €

Freie Plätze !

    2039-MHA
    Mannheim
    26.09.2020 - 27.09.2020
    SA 10:00 - 17:30
    SO 09:00 - 16:30
    16
    6
    10
Bis 2006 Studium der Sprachheilpädagogik an der Universität zu Köln....
Kurzbiographie: Julia Schellen, Dipl.-Sprachheilpädagogin
Bis 2006 Studium der Sprachheilpädagogik an der Universität zu Köln. Zusatzausbildungen zur Kommunikationspädagogin (Lehrgang Unterstützte Kommunikation) und Akademische Lese-RechtschreibtherapeutIn (dbs). Tätigkeit in verschiedenen Sprachtherapeutischen Praxen sowie in einer integrativen Kindertagesstätte. Seit 2012 Mitarbeiterin in der Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation. Seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung an der Universität zu Köln. Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Unterstützte Kommunikation" und Referentin der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V.
Boenisch, J. (2014): Die Bedeutung von Kernvokabular für unterstützt kommunizierende...
Quellenangaben:
Boenisch, J. (2014): Die Bedeutung von Kernvokabular für unterstützt kommunizierende Kinder und Jugendliche. Logos Jg. 22, Ausgabe 3, 164-178.
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiopNavwonjAhVCrxoKHa9vCXoQFjAAegQIBBAC&url=https%3A%2F%2Fup.logos-fachzeitschrift.de%2Finhalte%2Foriginalia-open-access.html%3Ffile%3Dfiles%2FLOGOS%2Finhalte%2FInhalte%2520der%2520Ausgaben%2FORGboenisch3_14.pdf&usg=AOvVaw3lruRyFT34WIIKK1C-AtSM
 
Sachse, S., Willke, M. (2011): Fokuswörter in der Unterstützten Kommunikation. Ein Konzept zum sukzessiven Wortschatzaufbau. In: Bollmeyer, H., Engel, K., Hallbauer, A., Hüning-Meier, M. (Hrsg.): UK inklusive. Teilhabe durch Unterstützte Kommunikation (S. 375 - 394). Karlsruhe: von Loeper.
 
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