Dysphagietherapie bei invasiv und nicht-invasiv beatmeten Patienten?!

Logopädisches Arbeiten auf der Intensivstation

Katrin Eibl, Klinische Linguistin (BKL)

In Kliniken für Akut- und Frührehabilitation sowie in Pflegeheimen gibt es immer mehr Patienten, die invasiv oder nicht-invasiv beatmet werden. Die Sprachtherapeutin wird entsprechend häufiger zu solchen Patienten gerufen, um Sprechen und Schlucken zu behandeln.
Der Einsatz von Logopädie auf Intensivstationen fand bisher nur in Ausnahmefällen statt. Mittlerweile hat sich die fruchtbare interdisziplinäre Zusammenarbeit von Intensivpflege, Atmungstherapeut*innen, Physiotherapeut*innen und Sprachtherapeut*innen herumgesprochen. Das Trachealkanülen- und Dysphagiemanagement für schwer betroffene Patienten gestaltet sich dadurch effektiver. Die Erfahrung zeigt, dass Intensivpatienten in der Akutphase von der frühzeitigen Intervention der Logopädie in Bezug auf Schlucken und Sprechen profitieren.
Im Seminar wird es darum gehen, die logopädische Herangehensweise an beatmete Patienten mit/ohne Trachealkanüle zu veranschaulichen und die Berührungsängste abzubauen. Neben dem theoretischen Hintergrund zu Beatmung und Trachealkanülen werden anhand von Fallbeispielen erste Behandlungsschritte aufgezeigt. Inhalte des Seminars sind Schwerpunkte und Zielsetzungen der Behandlung in der Akutphase, das Trachealkanülenmanagement mit Entscheidungspfaden für erste Sprech- und Schluckversuche bis hin zur Dekanülierung.
 
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Technische Voraussetzungen:
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie von uns eine E-Mail mit der Rechnung  und einem Einladungslink zur Teilnahme bei Zoom.
Technisch sollten Sie mit einem PC, Laptop oder Tablet ausgerüstet sein. Zusätzlich benötigen Sie einen Kopfhörer/Headset sowie eine Kamera/Webcam.
Voraussetzung: Grundlegende Kenntnisse der Dysphagie und deren Behandlung
Weiterführende Informationen
Seminaranmeldungen sind telefonisch nicht möglich!
175,00 €

Freie Plätze !

    2146-ONE
    Online
    20.11.2021
    SA 09:15 - 16:45
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Studium der Linguistik, Sprecherziehung und Sprachtherapie an den Universitäten...
Kurzbiographie: Katrin Eibl, Klinische Linguistin (BKL)
Studium der Linguistik, Sprecherziehung und Sprachtherapie an den Universitäten Göttingen und Reading (UK). Postgraduierung als Klinische Linguistin (BKL) im Jahr 2008. Seit über 20 Jahren Behandlung von neurologischen Störungsbildern bei Erwachsenen im Akutkrankenhaus, der neurologischen Rehabilitation, der Geriatrie und Ambulanz. Seit 2008 im Akuthaus tätig, dort Etablierung der Logopädie auf den Intensivstationen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Diagnostik und Therapie von akuten und elektiven Patienten mit Schlaganfall und neurologischen Erkrankungen, instrumentelle Diagnostik (FEES) von Dysphagien, Behandlung von invasiv- und nicht-invasiv beatmeten Patienten. Lehr- und Vortragstätigkeit mit den Schwerpunkten Dysphagie und Trachealkanülenmanagement.
Schwegler, H. :Trachealkanülenmanagement, 2017.
Quellenangaben:
Schwegler, H. :Trachealkanülenmanagement, 2017.
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