In-Vivo-Arbeit (IVA) in der Stottermodifikationstherapie mit Jugendlichen und Erwachsenen

Eine Handlungshilfe

Sascha Inderwisch, Lehrlogopäde

In der Stottermodifikationstherapie bildet In-Vivo-Arbeit (IVA) den Kernbestandteil einer seriösen Nachsorge/Rückfallprophylaxe und ist somit ein unabdingbarer Bestandteil für den Therapieerfolg. Therapierende stehen vor der Herausforderung, IVA-Sequenzen zielgerichtet
auszuwählen und Betroffene  schrittweise im IVA-Prozess zu begleiten, ohne Widerstände oder gar eigenes Unwohlsein in den weniger planbaren Situationen außerhalb des Therapieraumes hervorzurufen.
Das Webinar gibt zunächst einen Überblick über das Konzept und verschiedene Einsatzmöglichkeiten der IVA und benennt Aspekte, die vor, während und nach den In-Vivo-Einheiten zu beachten sind. Vorgestellt wird überdies eine Methode zur Erfassung von Widerständen und der Therapiebereitschaft von Betroffenen für die IVA. Thematisiert wird auch die Bedeutung der Selbsthilfe für Motivation und Behandlungserfolg. Die Teilnehmenden erhalten eine Handlungshilfe zur möglichen Planung, Durchführung und Nachbereitung von In-Vivo-Übungen im Praxisalltag.
 
Das Seminar richtet sich an Therapierende, die über grundlegendes Wissen der Stottermodifikationstherapie verfügen und sich einen Einblick in die IVA mit Anregungen zur strukturierten Gestaltung von In-Vivo-Sequenzen mit Jugendlichen und Erwachsenen wünschen. Kenntnisse über Therapiephasen und Stottermodifikationstechniken werden vorausgesetzt.
In diesem moderierten Webinar werden Sie, anders als bei unseren Online-Seminaren, NICHT mit Bild und Ton zugeschaltet. Interaktion ist dennoch möglich, da über die Moderation Raum für Fragen und Diskussion eingeplant ist.
Darüber hinaus laden wir Sie im Anschluss an das Webinar ein, in unserer neuen Digitalen Sofaecke Platz zu nehmen - analog zur Situation vor Ort, wo man nach einem Seminar oder in der Kaffeepause gerne noch locker beisammen steht und das Seminar Revue passieren lässt. Haben Sie Zeit und Lust? Dann bleiben Sie nach Beendigung des Webinars einfach im Zoom-Raum, werden mit Bild und Ton zugeschaltet und machen es sich so neben Ihren KollegInnen noch eine Weile auf dem virtuellen Sofa bequem.


Unmittelbar nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine E-Mail mit dem Einladungslink zur Teilnahme bei Zoom.

Technische Voraussetzungen: Wir empfehlen die Teilnahme am Seminar mit einem Laptop oder Computer, da hier der Bildschirm am größten ist und die technische Ausführung am einfachsten. Eine Kamera/Webcam sowie ggf. Kopfhörer/Headset benötigen Sie nur, wenn Sie bei einem moderierten Webinar im Rahmen der Themenmonate noch an der Digitalen Sofaecke teilnehmen möchten.

Weiterführende Informationen
Seminaranmeldungen sind telefonisch nicht möglich!
39,00 €

Freie Plätze !

Dieses Seminar findet online statt!
    2242-ON-TMA
    Online
    MO, 17.10.2022 | 17:30 - 19:45
    1.5
    3
Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für...
Kurzbiographie: Sascha Inderwisch, Lehrlogopäde
Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für Logopädie in Rheine ab. Anschließend war er einige Jahre als Logopäde in einem ambulanten Therapiezentrum für Kinder und Erwachsene in Augsburg tätig. Ab 2012 arbeitete er in verschiedenen Praxen und klinischen Einrichtungen u.a. in der Abteilung für Physikalische Frührehabilitation im Städtischen Klinikum München-Bogenhausen und im Konsildienst der Stroke-Unit im Stadtkrankenhaus Schwabach mit den Schwerpunkten Dysphagie und TK-Management. Sascha Inderwisch ist Dozent für das Fach „Laryngektomie" an der Berufsfachschule für Logopädie in Ulm (IB) und absolvierte berufbegleitend das Bachelorstudium der „Medizinalfachberufe" (FH-Nordhessen) und das Masterstudium „Erwachsenenbildung" (TU Kaiserslautern). Von 2014 bis 2020 war er primär als Lehrlogopäde (Unterricht und Supervision) an der Berufsfachschule für Logopädie in Fürth für die Fachbereiche „Redeflussstörungen" und „Dysphagie" und zuletzt an der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie am Klinikum der Universität München für den Fachbereich „Neurologische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen" tätig. Derzeit ist er als Referent an verschiedenen Bildungseinrichtungen in der Aus- und Weiterbildung von LogopädInnen tätig.

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