Der Transfer in der Stottermodifikationstherapie

Planung und Gestaltung mit Jugendlichen und Erwachsenen

Sascha Inderwisch, Lehrlogopäde

Der Therapieerfolg ist immer abhängig von der Übertragung des Erlernten in den Alltag. Gerade in der Stottertherapie spielt der Transfer von Beginn an eine zentrale Rolle. Oftmals zeigt sich, dass Betroffene für das Üben im realen Leben nicht ausreichend desensibilisiert sind, obwohl die Techniken im Therapieraum umsetzbar sind. Therapierende stehen vor der Herausforderung, die Betroffenen dabei zu unterstützen, Therapieinhalte im Alltag umzusetzen.
Dieses Kurzseminar gibt Anregungen zur Gestaltung des Übungstransfers in allen Phasen der Stottermodifikationstherapie (Identifikation, Desensibilisierung, Modifikation, Stabilisierung).
 
Inhalte:
• kurzer Streifzug durch die Stottermodifikationstherapie (in Anlehnung an das Van Riper-Konzept) und Wiederholung der Therapiephasen
• Einblick in die Stotterdiagnostik
• Austausch über Schwierigkeiten bei der Transfergestaltung im Praxisalltag
• Anregungen/Therapieideen zur Gestaltung des Transfers (Einzelschritte zu den Therapiephasen anhand einer eigens erstellten Übungssammlung mit Hilfestellungskatalog)
Zielgruppe/Voraussetzungen:
Das Seminar richtet sich an Therapierende und Wiedereinsteigende, die bereits über grundlegendes Wissen im Bereich der Stottermodifikationstherapie verfügen und ihre Kenntnisse zur Übungsgestaltung in allen Phasen der Therapie mit besonderem Fokus auf den Transfer erweitern möchten.


Nach Erreichen der Mindestteilnehmerzahl erhalten Sie von uns eine E-Mail mit der Rechnung und einem Einladungslink zur Teilnahme bei Zoom.

Technische Voraussetzungen: Wir empfehlen die Teilnahme am Seminar mit einem Laptop oder Computer, da hier der Bildschirm am größten ist und die technische Ausführung am einfachsten ist. Wenn nicht integriert, benötigen Sie zusätzlich eine Kamera/Webcam sowie ggf. Kopfhörer/Headset.

Weiterführende Informationen
Seminaranmeldungen sind telefonisch nicht möglich!
79,00 €

Freie Plätze !

Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
Dieses Seminar findet online statt!
    2242-ONA
    Online
    DO, 20.10.2022 | 16:00 - 20:15
    2.5
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Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für...
Kurzbiographie: Sascha Inderwisch, Lehrlogopäde
Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für Logopädie in Rheine ab. Anschließend war er einige Jahre als Logopäde in einem ambulanten Therapiezentrum für Kinder und Erwachsene in Augsburg tätig. Ab 2012 arbeitete Sascha Inderwisch in verschiedenen Praxen und klinischen Einrichtungen u.a. in der Abteilung für Physikalische Frührehabilitation im Städtischen Klinikum München-Bogenhausen und im Konsildienst der Stroke-Unit im Stadtkrankenhaus Schwabach mit den Schwerpunkten Dysphagie und TK-Management. Sascha Inderwisch ist Dozent für das Fach „Laryngektomie" an der Berufsfachschule für Logopädie in Ulm (IB) und absolvierte berufbegleitend das Bachelorstudium der „Medizinalfachberufe" (FH-Nordhessen) und das Masterstudium „Erwachsenenbildung" (TU Kaiserslautern). Von 2014 bis 2020 war er primär als Lehrlogopäde (Unterricht und Supervision) an der Berufsfachschule für Logopädie in Fürth für die Fachbereiche „Redeflussstörungen" und „Dysphagie", und zuletzt an der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie am Klinikum der Universität München für den Fachbereich „Neurologische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen" tätig. Derzeit ist Sacha Inderwisch als Referent an verschiedenen Bildungseinrichtungen in der Aus- und Weiterbildung von LogopädInnen tätig.
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