"Der Dativerwerb – Forschungsergebnisse und ihre therapeutischen Konsequenzen" Autoren: Tanja Ulrich, Martina Penke, Margit Berg, Ulrike M. Lüdtke und Hans-Joachim Motsch

"Der Dativerwerb – Forschungsergebnisse und ihre therapeutischen Konsequenzen"   Autoren: Tanja Ulrich, Martina Penke, Margit Berg, Ulrike M. Lüdtke und Hans-Joachim Motsch
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Produktinformationen ""Der Dativerwerb – Forschungsergebnisse und ihre therapeutischen Konsequenzen" Autoren: Tanja Ulrich, Martina Penke, Margit Berg, Ulrike M. Lüdtke und Hans-Joachim Motsch"
Zusammenfassung: In einem multizentrischen Forschungsprojekt wurden 968 monolingual deutsch aufwachsende Kinder zwischen 4;0 und 8;11 Jahren bezüglich ihrer grammatischen Kompetenzen untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie liefern Evidenz für eine neue Sicht auf den Erwerb des Dativs. So ist bei 30 Prozent der untersuchten Kinder der Dativerwerb vor Eintritt ins zehnte Lebensjahr noch nicht abgeschlossen. Jenseits dieser langen Erwerbsphase zeigt sich aber auch eine große Varianz innerhalb der „Normalität", sodass auch bereits ein Viertel der Kinder den Dativ im fünften Lebensjahr erworben hat. Bisher publizierte Annahmen über den Dativerwerb (Beginn, Abschluss, früher Regelerwerb an femininen Nomen, Überlegenheit des strukturellen Kasus, Zusammenhang mit der kindlichen Genussicherheit) werden durch die gewonnenen Daten relativiert oder widerlegt.
 
Abstract: In a multicentre research project, the grammar skills of 968 monolingual German children aged 4;0 to 8;11 years were investigated. The results of the study provide evidence for a new perspective on the acquisition of the dative case. Until their ninth birthday, 30 percent of the children examined have not yet completed the acquisition of the dative. Moreover, there is a great variance regarding "normal acquisition": one quarter of the participants have already acquired dative case marking prior to their fifth birthday. Previous assumptions about the acquisition of the dative (starting point, completion, early acquisition of case marking rules on the determiner of feminine nouns, ease of acquiring structural case, relation between case marking skills and gender marking skills in children) are questioned or refuted.
 
Schlüsselwörter: Grammatikerwerb, Kasusrektion, Dativerwerb, Sprachdiagnostik, Therapie grammatischer Störungen
 
Keywords: Grammar acquisition, case
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Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht. Ausgabe 3/2016 DOI-Nr.... mehr
Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht.
Ausgabe 3/2016 DOI-Nr. 10.7345/prolog-1603176
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