Mehrsprachige Kinder mit Aussprachestörung: Ein internationales Positionspapier Autoren: Sandra Neumann, Miriam Meinusch, Sarah Verdon und Sharynne McLeod

Mehrsprachige Kinder mit Aussprachestörung: Ein internationales Positionspapier  Autoren: Sandra Neumann, Miriam Meinusch, Sarah Verdon und Sharynne McLeod
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Produktinformationen "Mehrsprachige Kinder mit Aussprachestörung: Ein internationales Positionspapier Autoren: Sandra Neumann, Miriam Meinusch, Sarah Verdon und Sharynne McLeod"
Zusammenfassung:
Manche Kinder zeigen Schwierigkeiten in ihrer Artikulationsfähigkeit, unabhängig davon, ob sie eine, zwei oder mehrere Sprachen sprechen. International stimmen Sprachtherapeuten überein, dass sie nicht über genügende Fertigkeiten und Ressourcen verfügen, mehrsprachigen Kindern mit Artikulationsstörung eine adäquate sprachliche Diagnostik und Therapie zu ermöglichen.
In diesem Artikel wird das internationale ‚Positionspapier zu mehrsprachigen Kindern mit Aussprachestörung' (IEPMCS, 2012) vorgestellt. Dieses bietet Sprachtherapeuten und angrenzenden Professionen, die mit mehrsprachigen Kindern bzw. Kindern mit multikulturellem Hintergrund arbeiten, eine Richtlinie und praktische Strategien, sowie Informationen für Regierungen und Krankenkassen, um zukünftig weltweit eine optimale sprachtherapeutische Versorgung zu gewährleisten.
In einer fünfstufigen Methode der Erstellung und Konsensfindung wurde das Positionspapier von 57 Wissenschaftlern im Bereich Aussprachestörung und/oder Mehrsprachigkeit (International Expert Panel on Multilingual Children's Speech/IEPMCS) 2012 in persönlicher Diskussion (mit 14 Mitgliedern) entwickelt und durch weitere Teilnehmer in mehreren Onlinediskussionen vervollständigt.
Es konnte final ein fünfseitiges Positionspapier erstellt werden, das die Komponenten der ICF-CY aufgreift und folgende Inhalte widerspiegelt:
Klärung und Vereinheitlichung von Definitionen, Zielsetzung im Rahmen der ICF-CY (WHO, 2007), international identifizierte Aufgaben zur Sicherung einer adäquaten kulturell kompetenten und evidenzbasierten Sprachtherapie bei mehrsprachigen Kindern sowie empfohlene beste Praxis.
Das aktuelle Positionspapier birgt auch für Deutschland die Chance auf eine ideale Betreuung von mehrsprachigen Kindern mit Aussprachestörung. Es in Forschung und Praxis zu implementieren verbleibt ein zukünftiges übergeordnetes Ziel.
   1)  Die Personenbezeichnungen erfolgen zur besseren Lesbarkeit in der generischen (grammatisch männlichen) Form, womit keinerlei Aussagen über das natürliche Geschlecht dieser Personen getroffen werden.
 
Summary:
Some children have speech sound disorders (SSD) regardless of whether they speak one, two, or multiple languages. Speech-language pathologists (SLPs) across the world have indicated that they may not have adequate skills and resources to provide appropriate care for multilingual children with speech sound disorders.
This paper presents the first international position paper for working with multilingual children with SSD (IEPMCS, 2012). The position paper aims to provide direction and practical strategies for SLPs and related professionals working with children who are multilingual and/or multicultural, and to inform governments and policy makers in health care systems to provide optimal care internationally.
The position paper was developed in a five-step procedure by the International Expert Panel on Multilingual Children's Speech/IEPMCS) comprising 57 researchers of speech-language pathology during face-to-face discussion (with 14 members) and additional online-discussions with additional participants.
A position paper of 5 pages was published, that incorporates the components of the ICF-CY and reflects the following contents: definitions, objectives in the framework of the ICF-CY (WHO, 2007), identified challenges to provide culturally competent and evidence-based services to multilingual children with speech sound disorders and recommended best practice.
The current position paper gives Germany guidance for best practice when working with children with SSD and their parents in a culturally and linguistically appropriate way. To implement the paper in research and practice will be an important goal for the future.
 
Schlüsselwörter: Mehrsprachigkeit, Aussprachestörung, ICF-CY, Diagnostik, Therapie, Klinisch Interkulturelle Kompetenz
Keywords: multilingual children, speech sound disorder, assessment, therapy, ICF-CY, cross-cultural competence
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Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht. Ausgabe 3/2016 DOI-Nr.... mehr
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Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht.
Ausgabe 3/2016 DOI-Nr. 10.7345/prolog-1603164
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