Kasus als klinischer Marker im Deutschen Autor: Anna-Lena Scherger

Kasus als klinischer Marker im Deutschen  Autor: Anna-Lena Scherger
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Schlüsselwörter: Kasus, klinischer Marker, SSES Zusammenfassung: Als klinische... mehr
Produktinformationen "Kasus als klinischer Marker im Deutschen Autor: Anna-Lena Scherger"
Schlüsselwörter: Kasus, klinischer Marker, SSES
Zusammenfassung:
Als klinische Marker werden grammatische Phänomene verstanden, anhand derer Kinder mit einer Sprachentwicklungsstörung von Kindern mit typischer Sprachentwicklung abgegrenzt werden können. Hierbei werden in der Forschungsliteratur einzelsprachspezifische grammatische Merkmale gegenüber universellen, d. h. sprachübergreifend wirksamen Markern diskutiert. Das grammatische Phänomen des Kasus wurde bereits in anderen Sprachen (u. a. Finnisch, Ungarisch, Türkisch) als klinisches Kennzeichen erwogen. Sowohl die Identifikation als klinischer Marker als auch vor allem Erwerb und Störungen der Kasusmarkierung sind jedoch für das Deutsche noch nicht hinreichend erforscht. Anhand empirischer Querschnittsdaten von normalentwickelten (n=18) und sprachentwicklungsgestörten (n=10) Kindern wird in der vorliegenden Studie daher der Frage nachgegangen, ob die Fähigkeit zur Kasusmarkierung als klinischer Marker im Deutschen dienen kann. Die Resultate liefern Evidenz für die Annahme, dass Kasus (vor allem der Dativ) im Deutschen als ein solcher Marker fungieren kann.
 
Keywords: Case marking, clinical marker, SLI
Abstract:
The term clinical marker refers to grammatical phenomena which are helpful in diffentiating between children with specific language impairment (SLI) and children with typical language development. Recent research discusses language specific grammatical markers as well as universal markers that are operant in all languages (like non-word repetition or digit span). Evidence from languages such as Finnish, Hungarian and Turkish suggests case marking as a potential clinical marker. However, both clinical markers and the acquisition of case in German have not been studied sufficiently to draw meaningful conclusions. By investigating typically developing children (n=18) and children with SLI (n=10) cross-sectionally, the aim of the present study is to contribute to research in the field of case as a potential clinical marker in German SLI. Results support the assumption of case marking as a clinical marker. In German the dative case appears to be most distinctive.
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Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht. Ausgabe 3/2015 DOI-Nr.... mehr
Inhalt:
Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht.
Ausgabe 3/2015 DOI-Nr. 10.7345/prolog-1503164
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