Die Theorie des doing gender - Eine Bereicherung für die Stimmarbeit mit Transgendern? Autor/author: David Azul

Die Theorie des doing gender - Eine Bereicherung für die Stimmarbeit mit Transgendern?   Autor/author: David Azul
4,50 €

Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands!

Lieferzeit ca. 14 Werktage

    1301004
    Buch
Zusammenfassung: Therapeutisch-medizinische Ansätze im Bereich Stimme und Geschlecht... mehr
Produktinformationen "Die Theorie des doing gender - Eine Bereicherung für die Stimmarbeit mit Transgendern? Autor/author: David Azul"
Zusammenfassung:
Therapeutisch-medizinische Ansätze im Bereich Stimme und Geschlecht basieren auf der Sichtweise, dass die menschliche Stimme von Natur aus entweder weiblich oder männlich ist, und dass sie bei KlientInnen mit Geschlechtsidentitätsstörungen mithilfe von chirurgischen, hormonellen und/oder therapeutischen Maßnahmen umgewandelt werden kann. In dem vorliegenden Beitrag wird dieses widersprüchliche Verständnis eines einerseits biologisch determinierten und andererseits mit kulturellen Mitteln transformierbaren Stimmgeschlechts aus dem Blickwinkel der Theorie des doing gender kritisch hinterfragt. Da gemäß dieser Theorie Geschlecht keine biologische Gegebenheit ist, sondern ein individuell nicht kontrollierbarer Effekt kommunikativen Handelns, ergibt sich eine Neubestimmung der theoretischen Fundierung und praktischen Umsetzung der Stimmarbeit mit Transgendern, deren Grundzüge jeweils skizziert werden.
 
Schlüsselwörter: Stimme, Geschlecht, Transgender, doing gender theory, therapeutische Ansätze
 
Summary:
Medico-scientific approaches in the area of voice and gender are based on a theoretical perspective according to which the human voice is naturally equipped with an either male or female sex. This biologically determined sex can be altered with the help of surgical, hormonal and/or behavioural means in patients who present with a „gender identity disorder". The paper addresses the contradictory understanding of the voice's gender as either biologically determined or culturally modifiable taking a perspective of doing gender theory. According to this theory gender is no longer considered a biological fact but the result of communication patterns that are beyond individual control. This approach also has an impact on the theoretical foundations and practical implementation of voice treatment with transgenders. The author outlines basic principles for voice therapy.
 
Keywords: voice, gender, transgender, doing gender theory, treatment
Weiterführende Links
Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht. Ausgabe 1/2013 DOI-Nr.... mehr
Inhalt:
Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht.
Ausgabe 1/2013
DOI-Nr. 10.7345/prolog-1301004
 
Der gewählte Artikel wird Ihnen nach Ihrer Bestellung in unserem Shop, nach Prüfung der Bestellung, als PDF-Datei zusammen mit der Online-Rechnung per E-Mail zugestellt.
 
Mit dem elektronischen Absenden ist Ihre Bestellung verbindlich, ein Umtausch oder eine Rückgabe nicht mehr möglich.
 
Zur Anzeige werden entsprechende Programme - wie z. B. der Acrobat Reader benötigt.
 
Fachartikel sind urheberrechtlich geschütztes Material. Copyright: ProLog, Therapie- und Lernmittel OHG, Köln. Vervielfältigungen jeglicher Art nur nach schriftlicher Genehmigung des Verlags gegen Entgelt möglich.
Zuletzt angesehen