Psychosoziale Beratung in der logopädischen Behandlung funktioneller Dysphonien Autor/author: Sabine S. Hammer

Psychosoziale Beratung in der logopädischen Behandlung funktioneller Dysphonien  Autor/author:  Sabine S. Hammer
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Produktinformationen "Psychosoziale Beratung in der logopädischen Behandlung funktioneller Dysphonien Autor/author: Sabine S. Hammer"
Zusammenfassung: Gemäß aktueller deutschsprachiger Fachliteratur wird davon ausgegangen, dass bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von funktionellen Dysphonien psychosoziale
Faktoren eine bedeutende Rolle spielen können. LogopädInnen sind daher angehalten, in der Behandlung neben einer funktionsbezogenen Übungstherapie psychosozial beratend tätig zu
werden. In der Logopädie-Ausbildung werden Grundlagen einer psychosozialen Beratungstätigkeit nur in Ansätzen vermittelt. Konkrete Empfehlungen zu entsprechenden Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen bestehen bislang nicht.
Diese Arbeit untersucht, auf welche Weise StimmtherapeutInnen in der Praxis den Umgang mit psychosozialen Aspekten der Erkrankung bewältigen und wie sie sich diesbezügliche Kompetenzen erworben haben.
Zur Datenerhebung wurden teilstrukturierte Interviews mit neun stimmtherapeutisch tätigen Logopädinnen geführt. Die Auswertung orientierte sich an dem von Kelle und Kluge (1999) entwickelten Stufenmodell einer empirisch begründeten Typenbildung.
Vier Prototypen von Beraterrollen in der stimmtherapeutischen Behandlung funktioneller Dysphonien konnten identifiziert werden:
- „Die Interessierte" fördert Gespräche über psychosoziale Themen explizit, um die zugrunde liegende Problematik zu identifizieren.
- „Die Vertraute" fördert Gespräche über psychosoziale Themen implizit mit dem Ziel der Vertrauensbildung.
- „Die Begleiterin" fördert Gespräche über psychosoziale Themen implizit, um die Stimme und assoziierte Funktionen zu optimieren.
- „Die Trainerin" hemmt Gespräche über psychosoziale Themen explizit, um die Grenzen der eigenen Kompetenz nicht zu überschreiten.
Die Auswertung der Kategorie Kompetenzerwerb zeigte, dass die Therapeutinnen im Umgang mit psychosozialen Faktoren überwiegend auf berufs- und lebensbiografisch erworbene Fähigkeiten
zurückgreifen. Mehrheitlich wurden nicht erlernbare, persönlichkeitsbedingte Eigenschaften als Voraussetzung für eine angemessene therapeutische Tätigkeit genannt.
 
Schlüsselwörter: Psychosoziale Beratung, Funktionelle Dysphonie, Stimmtherapie, Typologie, Qualitative Forschung
 
Summary:
The current opinion in Germany presumes that psychosocial factors play an important role in the development and maintenance of functional dysphonia. Therefore, voice therapists are recommended to undertake psychosocial counselling besides functional voice training. During the vocational training of speech and language students basic skills for psychosocial counselling can only be rudimentarily conveyed. Official guidelines or commendations for a specific advanced training are lacking so far. The intention of our study was to examine how voice therapists cope with psychosocial aspects of functional dysphonia and how they achieved these competences. Semi-structured interviews were conducted with nine speech and language therapists experienced in working with patients with functional dysphonia.
The analysis of data was orientated on the empirically based construction of types and typologies according the concept of Kelle and Kluge (1999).
Four prototypes of adviser roles in voice therapy were identified:
- "The Interested" supports communication on psychosocial factors explicitly to identify the underlying problem.
- "The Intimate" supports communication on psychosocial factors implicitly to provide confidence.
- "The Attendant" supports communication on psychosocial factors implicitly to optimise voice and associated functions.
- "The Trainer" inhibits communication on psychosocial factors explicitly to avoid exceeding limits of own competence.
The analysis of the category "competence acquisition" showed that the therapists mainly revert to biographically and occupationally acquired skills. The majority of the interviewees assumed that a therapist should have non-trainable, inborn personal skills to be qualified for an adequate therapeutic practice.
 
Keywords: Psychosocial counselling, functional dysphonia, voice therapy, typology, qualitative research
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Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht. Ausgabe 2/2013 DOI-Nr.... mehr
Inhalt:
Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht.
Ausgabe 2/2013 DOI-Nr. 10.7345/prolog-1302088

 
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