Interdisziplinäre Kommunikation
Wie der Austausch von Information und Hintergrundwissen unsere Arbeit in der Dysphagiologie maßgeblich beeinflusst
Die Schnittstellen-Problematik lösen: Professionelle Kommunikation als Erfolgsfaktor in der Dysphagietherapie.
Effektive Dysphagietherapie findet niemals im isolierten Raum statt. Sie ist ein hochkomplexer Prozess, der auf der Integration unterschiedlicher Kompetenzen basiert. In diesem Regelseminar widmen wir uns der zentralen Frage:
Wie transformieren wir individuelles Fachwissen in kollektive therapeutische Wirksamkeit?
Kerninhalte des Seminars:
- Strukturiertes Wissensmanagement: Identifikation relevanter Stakeholder und gezielter Informationsfluss im therapeutischen Prozess
- Kommunikationsstrategien: Methoden zur effizienten verbalen Anleitung und zum Einholen differenzierter Anamnesedaten im klinischen und ambulanten Umfeld
- Qualitätssicherung: Wie interprofessioneller Austausch die Fehlerquote senkt und den Outcome für PatientInnen nachhaltig verbessert.
- Praxis-Transfer: Ein konkreter Leitfaden zur Optimierung der Zusammenarbeit, untermauert durch Best-Practice-Beispiele aus dem Alltag der Phasen C und D.
Kommunikation nicht als Zusatzaufwand verstehen, sondern als fundamentale Methode Ihrer therapeutischen Intervention.
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
85,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2723-ONI |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Di. 08.06.2027 | 17:00 - 19:30 |
| Punkte: | 3 |
| Theorie: | 2 |
| Praxis: | 1 |
Über Stavi Sielermann
Stavi Sielermann ist eine Logopädin mit Herz, Expertise und dem Blick fürs Wesentliche.
Seit ihrem Abschluss an der Ross-Schule Hannover im Jahr 2010 schlägt ihr Herz für die neurologische Logopädie. Seit 2013 konzentriert sie sich intensiv auf die Bereiche Neurologie und Dysphagie – ein Fachgebiet, das sie durch stetige Fortbildungen kontinuierlich durchdringt.
Nach wertvollen Jahren im klinischen Alltag hat sie sich ganz bewusst für den Schritt zurück in die ambulante Therapie entschieden. Ihr Ziel: Eine fachlich adäquate Schwerpunktversorgung in den Phasen C und D, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. In einer Praxis in Karlsruhe begleitet sie PatientInnen langfristig und setzt dabei auf interdisziplinäre Kommunikation auf Augenhöhe.
Mit ihrem Projekt „Taumacher" schlägt sie Brücken. Sie versteht sich als Bindeglied zwischen Betroffenen, Angehörigen, Pflegekräften und TherapeutIinnen. Ob in der direkten Therapie, auf Social Media oder als Dozentin in ihren Workshops: sie ist überzeugt, dass Kommunikation der Schlüssel zu Wissen und nachhaltigen Lösungen für alle Beteiligten ist.