KommSiMa: Kompetenzprofil kommunikativer Fähigkeiten
Kommunikative Ressourcen erkennen, beschreiben und nutzbar machen
In der logopädischen /sprachtherapeutischen Praxis gibt es PatientInnen mit komplexen Kommunikationsbeeinträchtigungen, die so schwer sind, dass die üblichen Diagnostikverfahren nicht genutzt werden können. Bezugspersonen und Angehörige sagen dann manchmal „Mein Kind kann nicht kommunizieren." oder „Mein Angehöriger kann nicht ausdrücken, was er möchte.".
Wie können bei Personen (Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen) ohne ausreichende Lautsprache kommunikative Fähigkeiten inklusive der Vorläuferfähigkeiten trotzdem systematisch erfasst und so dargestellt werden, dass darauf aufbauend die Therapie entwicklungsorientiert geplant werden kann? Und wie kann gemeinsam mit Eltern, Angehörigen und Fachpersonen ein gemeinsames Bild der kommunikativen Kompetenz entstehen? KommSiMa zeigt die kommunikativen Fähigkeiten einer Person übersichtlich und anschaulich auf einer DIN A 3-Seite. Das so entstandene Kompetenzprofil macht diese für Beratung, Therapie, Förderung und Begleitung sichtbar.
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
210,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2708-OND |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Mo. 22.02.2027 | 09:00 - 16:00 |
| Punkte: | 7 |
| Theorie: | 4 |
| Praxis: | 3 |
Über Uta Hellrung
Uta Hellrung ist Diplom-Logopädin (RWTH Aachen). Sie ist seit 2012 im Zentrum für Sprachtherapie in Moers tätig und seit 2022 fachliche Leitung im Zentrum für Unterstützte Kommunikation (ZUK Moers). Ihr Schwerpunkt liegt in der Beratung und Förderung von Kindern und Jugendlichen ohne ausreichende Lautsprache mit Mitteln der Unterstützten Kommunikation (UK) und in der Beratung und Förderung von Kindern und Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum. 2016 hat sie die Weiterbildung zur Kommunikationspädagogin (Lehrgang Unterstützte Kommunikation am FBZ der Uni Köln) abgeschlossen. Uta Hellrung ist Autorin verschiedener Fachpublikationen und tätig in der Fort- und Weiterbildung zu den Themen „Unterstützte Kommunikation" und „Sprachförderung bei Kindern und Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum".