Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit in der Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen
Bei der Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen mehrsprachiger Kinder ist es wichtig, in der Anamnese, in der Spontansprachauswertung sowie auch in der Auswahl, Durchführung und Auswertung von Testverfahren die mehrsprachige Lebenswelt des Kindes zu berücksichtigen. Um zu einer fairen Einschätzung der sprachlichen Fähigkeiten zu kommen, gilt es, auch bei der Interpretation der gesammelten Informationen mehrsprachigkeitssensibel zu agieren.
In diesem Webinar werden einzelne Schritte im Diagnostikprozess besprochen und Stolperstellen in der Diagnostik mehrsprachiger Kinder aufgezeigt.
Darüber hinaus laden wir Sie im Anschluss an das Webinar ein, auf unserer Digitalen Sofaecke Platz zu nehmen - analog zur Situation vor Ort, wo man nach einem Seminar oder in der Kaffeepause gerne noch locker beisammensteht und das Seminar Revue passieren lässt. Haben Sie Zeit und Lust? Dann bleiben Sie nach Beendigung des Webinars einfach im Zoom-Raum, werden mit Bild und Ton zugeschaltet und machen es sich so neben Ihren KollegInnen noch eine Weile auf dem virtuellen Sofa bequem.
39,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2620-ONW-TMA |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Mo. 11.05.2026 | 18:00 - 20:15 |
| Punkte: | 3 |
| Theorie: | 3 |
Über Anna-Lena Scherger
Studium der Klinischen Linguistik (Universität Marburg), Anstellung in logopäd. Praxis in Marburg (als akadem. Sprachtherapeutin) mit Schwerpunkt Kindersprache, Promotion im Bereich SES & Mehrsprachigkeit an der Bergischen Universität Wuppertal, Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Wuppertal (Mehrsprachigkeitsforschung), Stuttgart (Programm „Sag' mal was") und Hildesheim (Universität Hildesheim, Sprachwissenschaft und Sprachdiadaktik), Professorin an der TU Dortmund seit 2021 (Partizipation bei Beeinträchtigungen der Sprache & Kommunikation)