Umfeldberatung bei Sprachverständnisstörung
Wie können wir Kita, Schule oder Eltern unterstützen?
Kinder mit Sprachverständnisstörung im Rahmen einer SES zeigen im Alltag häufig zögerliches Verhalten, wirken unaufmerksam oder reagieren ausweichend. Für ihre Teilhabe am Alltag ist entscheidend, dass Erwachsene im Umfeld sprachlich so handeln, dass Sprache verständlicher wird und dass die Kinder durch gezielte Förderung mehr Selbstwirksamkeit erfahren.
In diesem Webinar wird die logopädische Beratungskompetenz gestärkt, um Eltern, pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte gezielt darin zu unterstützen, Kinder mit Sprachverständnisstörung im Alltag wirksam zu begleiten.
Im Fokus steht, wie logopädisches Fachwissen praxisnah und individuell vermittelt werden kann. Dabei wird aufgezeigt, welche Symptome einer Sprachverständnisstörung auftreten können und wie das Umfeld diese im Alltag erkennt. Zudem wird vermittelt, wie rezeptive Fähigkeiten gezielt gefördert und sprachlich-kompensatorisches Handeln in herausfordernden Situationen umgesetzt werden kann.
Das Webinar richtet sich an LogopädInnen und SprachtherapeutInnen, die Kinder mit Sprachverständnisstörung begleiten und fachlich fundiert zur sprachlichen Unterstützung im pädagogischen Alltag beitragen möchten.
Darüber hinaus laden wir Sie im Anschluss an das Webinar ein, auf unserer Digitalen Sofaecke Platz zu nehmen - analog zur Situation vor Ort, wo man nach einem Seminar oder in der Kaffeepause gerne noch locker beisammensteht und das Seminar Revue passieren lässt. Haben Sie Zeit und Lust? Dann bleiben Sie nach Beendigung des Webinars einfach im Zoom-Raum, werden mit Bild und Ton zugeschaltet und machen es sich so neben Ihren KollegInnen noch eine Weile auf dem virtuellen Sofa bequem.
39,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2619-ONW-TMA |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Mo. 04.05.2026 | 18:00 - 20:15 |
| Punkte: | 3 |
| Theorie: | 3 |
Über Carolin Carles
Carolin Carles, Logopädin (B.Sc.), Klinische Linguistin (M.Sc.) und freiberufliche Dozentin.
Nach ihrem Logopädiestudium an der Hochschule Fresenius und ihrem Masterstudium in Klinischer Linguistik an der Universität Bielefeld sammelte sie praktische Erfahrungen in einer logopädischen Praxis und verschiedenen Bildungseinrichtungen, bevor sie 2012 in Wissenschaft und Lehre tätig wurde. Sie hat sich auf den Bereich der Kindersprache spezialisiert und bietet Fortbildungen in diesem Bereich an. Seit 2022 arbeitet sie als klinische Linguistin in der interdisziplinären Frühförderung. Ihre Forschungs- und Therapieschwerpunkte liegen auf der Therapie von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen, assoziiert mit zusätzlichen Entwicklungseinschränkungen (Syndrom oder kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung). Weitere Themenfelder sind: Mehrsprachigkeit, Pragmatik sowie Sprachentwicklung und ihre Störungen.