Intelligenztestung im Rahmen der Diagnostik von Lese-Rechtschreib-Störungen und Dyskalkulie
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Die Diagnose einer isolierten Rechtschreibstörung oder einer Lese-Rechtschreibstörung erfordert eine differenzierte, mehrdimensionale Intelligenzdiagnostik und eine alters- bzw. klassennormierte Testung der Rechtschreib- und Leseleistung. Als klinische Orientierung gilt das sogenannte Diskrepanzkriterium, d.h. zwischen dem altersgerechten Ergebnis des Intelligenztests und den Leistungen in der Rechtschreibung und im Lesen sollte eine gewisse statistische Diskrepanz vorliegen. Des weiteren spielt aber auch die Art der Fehler eine wichtige Rolle.
Ziel: Das Seminar soll zu einem vertieften Wissen über das Konstrukt Intelligenz und seine Messung führen. Neben dem erarbeiteten testtheoretischen Hintergrund soll sehr konkret auf einzelne Intelligenztests und deren Aussagekraft eingegangen werden.
Inhalte: Im Rahmen des Seminars soll zunächst eine theoretische Einführung zum Thema Intelligenz erfolgen. Häufig eingesetzte Verfahren (KABC-II; WISC-V, SON-R 2-8) werden detailliert vorgestellt. Ihre Aussagekraft sowie Stärken und Schwächen sollen besprochen werden.
Im letzten Teil geht es um die differenzialdiagnostische Abgrenzung zwischen Teilleistungsstörung und allgemeinen Schulleistungsproblemen. Die Inhalte werden sowohl in theoretischen Kurzvorträgen als auch durch kurze praktische Übungen vermittelt.
Dieses Seminar ist Bestandteil der Weiterbildung „DyslexietherapeutIn - Wege des Schriftspracherwerbs ebnen“, kann jedoch auch unabhängig davon einzeln gebucht werden.
180,00 €
nur noch wenige Plätze
| Seminar-Nr.: | 2707-ON-WB-KALK11B |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Sa. 20.02.2027 | 10:00 - 17:30 |
| Punkte: | 2 |
| Theorie: | 7 |
| Praxis: | 1 |
Über Nicole Offelmann
Nicole Offelmann wurde 1978 in Essen geboren. Sie studierte an der Ruhr-Universität Bochum Psychologie mit dem Abschluss der Diplom-Psychologin (2004). 2015 erhielt sie die Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin (Schwerpunkt VT). Seit 2001 arbeitet sie im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) in Duisburg. Die Tätigkeit im SPZ beinhaltet hauptsächlich die Diagnostik und Beratung entwicklungs- und verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher und ihrer Familien.