Meilensteine mathematischer Kompetenzentwicklung
Defizite frühzeitig erkennen und effizient vorbeugen bzw. reagieren
Lernschwierigkeiten beim Rechnen beruhen vielfach auf einem Mangel an spezifischen Vorläuferfertigkeiten und verfestigen sich zumeist - häufig unbemerkt - bereits im Verlauf des 1. Schuljahres. Spätestens hier gilt es zu erkennen, ob Kinder Mengen- und Zahlkompetenzen und den bedeutsamen „relationalen Zahlbegriff“ tatsächlich erwerben konnten - und somit verständnisbasiert rechnen - oder Aufgaben lediglich mechanisch nach einem vorgegebenen „Rezept“ abarbeiten. Letzteres führt im weiteren Verlauf der Grund- und Sekundarschulzeit zu verfestigten Leistungs- und Motivationsproblemen.
So besteht eine besondere therapeutische Chance in der Früherkennung von Risikozeichen für eine Problematik der mathematischen Entwicklung und rascher gezielter Förderung. Gemäß dem Leitsatz: „Das Wissen ist der Schlüssel zum Können“ bedarf es für die frühe Einschätzung eventuell sich verfestigender basaler Probleme eines soliden theoretischen Fundaments und dessen ständigen Transfers auf das praktische Arbeiten mit den Kindern.
In dieser sehr praxisbezogenen Fortbildung zeigt Frau Dr. Küspert anhand des „Hauses des Rechnens“ Meilensteine der mathematischen Kompetenzentwicklung auf und verdeutlicht anhand konkreter diagnostisch wertvoller Aufgaben, Übungsformen und Falldarstellungen Möglichkeiten der Früherkennung und effizienter Förderung.
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
195,00 €
freie Plätze vorhanden
| Seminar-Nr.: | 2629-ONB |
|---|---|
| Seminarort: | Online |
| Datum: | Do. 16.07.2026 | 09:00 - 16:15 |
| Theorie: | 4 |
| Praxis: | 4 |
Über Petra Küspert
Dr. Petra Küspert, Diplom-Psychologin, ist langjähriges Mitglied der Forschergruppe von Prof. Dr. Wolfgang Schneider am Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Universität Würzburg. In ihren Forschungsarbeiten konzentrierte sie sich auf Lern-Leistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie und entwickelte Test- und Fördermaterialien für den Vorschul- und Grundschulbereich. Derzeit ist sie in eigener Praxis lerntherapeutisch tätig, führt Fortbildungen für pädagogisches Personal durch und betont die Verknüpfung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und pädagogisch-psychologischer Praxis auch in ihrer universitären Lehrtätigkeit und der Ausbildung integrativer Lerntherapeuten.
Mehr von Petra Küspert ...
LExi ist eine kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Mit diesem Material können Vorläuferfertigkeiten wie phonologische Bewusstheit oder visuelle Diskrimination genauso spielerisch und effektiv mit kleinen „Risiko“-Kindern erarbeitet werden wie Buchstaben-Laut-Automatisierungen und alphabetische Lesestrategie mit Schulkindern. In allen Übungen werden zudem gezielt Exekutive Funktionen gefördert, die für den Leseerwerb von besonderer Relevanz sind. Dazu bietet LExi gesonderte Module zu speziellen Vorläufer- bzw. Teilfertigkeiten an, die sich an unterschiedliche Alters-/Entwicklungsniveaus der Kinder bzw. Settings der Förderung (Sprachtherapie, Kindergarten, Förderung in der Schule, Lerntherapie …) richten. Jedes Modul beinhaltet ein Begleitheft, Spiel- und Arbeitsmaterial. Das Kartenspiel LExi-DUO wird mit unterschiedlichen Spielweisen in alle Modulschwerpunkte einbezogen.Entwickelt für den Einsatz in Sprachtherapie, präventiver Förderung im Kindergarten, Integrativer Lerntherapie und DaZ (Deutsch als Zweitsprache) in der Einzel- oder Kleingruppenförderung als kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Das Begleitheft gibt einen Überblick über die einzelnen Übungen und Spiele des Moduls; es informiert darüber hinaus über wissenschaftliche und therapeutisch-praktische Hintergründe der Modulkonzeption, insbesondere auch über den in den einzelnen Übungen enthaltenen Anteil Exekutiver Funktionen. Da sich bei der Förderung Exekutiver Funktionen die Steigerung der Schwierigkeit als besonders wirksam erweist, sollen nahezu alle Übungen in unterschiedlichen Varianten (Schwierigkeitsgraden) durchgeführt werden. Somit können alle Kinder da abgeholt werden, wo sie stehen. Die Anweisungen sind trotz der Komplexität der einzelnen Spiele und Übungen klar und gut nachvollziehbar, sie erklären das Vorgehen Schritt für Schritt und ersparen so zeitaufwendige Vorbereitungen. Die Autorin ist als Wissenschaftlerin und Therapeutin anerkannt für ihren soliden Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die therapeutische Praxis.Alle Module können einzeln erworben werden. ÜBERBLICK ÜBER DIE MODULE:Modul 1: Die Übungen dieses Moduls zielen darauf ab, Kinder bereits vor der Einschulung mit der graphischen Gestalt der häufigsten Buchstaben vertraut zu machen. Dazu werden nur Kleinbuchstaben verwendet, u.a., weil sie verwechslungsanfälliger sind als Großbuchstaben. Die Übungen führen zur gezielten visuellen Aufmerksamkeitssteuerung, zum genauen Betrachten der häufigsten Grapheme und zum Verbalisieren wesentlicher Unterschiede („hier ist der Bauch auf der anderen Seite“). Das Benennen der Laute ist dabei ausdrücklich noch nicht das Ziel des 1. Moduls. Modul 2: Die Übungen dieses Moduls richten sich einerseits präventiv an Vorschulkinder, andererseits aber auch an Schulkinder mit gravierenden Leseproblemen und fokussieren auf die Phonemsynthese, die in vielen Förderkonzepten gegenüber der Phonemanalyse vernachlässigt wird. Auf rein sprachlicher Ebene, also ohne Verwendung von Graphemen, wird das Verschleifen vorgesprochener Einzellaute geübt, und dies in enger Verschränkung mit Exekutiven Funktionen.Modul 3: Kinder mit sich entwickelnder bzw. bereits bestehender Leseschwäche scheitern vielfach schon am sicheren und schnellen Abruf der Buchstabe-Laut-Verbindungen. Darum werden in den sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Übungen dieses Moduls die wichtigsten Graphem-Phonem-Verbindungen vermittelt und deren schneller Abruf trainiert. Zentral sind dabei die Tempomotivation und die durchgängige Verknüpfung der Abrufübungen mit Anforderungen der Exekutiven Funktionen.Modul 4: In diesem Modul wird gezielt die Lesegenauigkeit gefördert, die auch bei älteren leseschwachen Kindern vielfach noch defizitär ist. In einer Fülle von Übungen lernen die Kinder, zunächst Silben, dann Wörter, Sätze und Texte genau zu erlesen, um einer Ratetendenz entgegenzuwirken. Somit richten sich auch diese Übungen einerseits an Leseanfänger, die zu einer soliden Lesestrategie geführt werden sollen, aber auch an ältere Kinder, die durch eine Sicherung der Lesegenauigkeit zur Leseflüssigkeit geführt werden sollen. Auch dieses Modul verknüpft Übungen zur Lesegenauigkeit mit einer Förderung der Exekutiven Funktionen. DUO: Dieses modulübergreifend einsetzbare Spiel ist dem beliebten Kartenspiel „Uno“ nachempfunden, verläuft nach den gleichen Regeln und zielt darauf ab, die häufigsten Buchstabenformen visuell und in Kombination mit den zugehörigen Lauten abzuspeichern. DUO kann zum einen mit Vorschulkindern gespielt werden, um eine Sensibilität für die Buchstabenformen zu schaffen, ermöglicht aber auch bei älteren Kindern dadurch, dass diese beim Ablagen von Karten jeweils schnell die Laute benennen müssen, eine ständige Wiederholung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen. DUO ist in vier verschiedenen Varianten mit steigendem Schwierigkeitsgrad spielbar.Erfahren Sie mehr durch die zugehörigen Videos. Es wird ein Einführungsvideo angeboten und ein weiteres Video zum jeweiligen Modul. Abrufbar über diese Playlist:
Würzburger Materialien zur Förderung basaler Lesekompetenzen und Exekutiver Funktionen!LExi ist eine kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Mit diesem Material können Vorläuferfertigkeiten wie phonologische Bewusstheit oder visuelle Diskrimination genauso spielerisch und effektiv mit kleinen „Risiko“-Kindern erarbeitet werden wie Buchstaben-Laut-Automatisierungen und alphabetische Lesestrategie mit Schulkindern. In allen Übungen werden zudem gezielt Exekutive Funktionen gefördert, die für den Leseerwerb von besonderer Relevanz sind. Dazu bietet LExi gesonderte Module zu speziellen Vorläufer- bzw. Teilfertigkeiten an, die sich an unterschiedliche Alters-/Entwicklungsniveaus der Kinder bzw. Settings der Förderung (Sprachtherapie, Kindergarten, Förderung in der Schule, Lerntherapie …) richten. Jedes Modul beinhaltet ein Begleitheft, Spiel- und Arbeitsmaterial. Das Kartenspiel LExi-DUO“ wird mit unterschiedlichen Spielweisen in alle Modulschwerpunkte einbezogen.Entwickelt für den Einsatz in Sprachtherapie, präventiver Förderung im Kindergarten, Integrativer Lerntherapie und DaZ (Deutsch als Zweitsprache) in der Einzel- oder Kleingruppenförderung als kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Das Begleitheft gibt einen Überblick über die einzelnen Übungen und Spiele des Moduls; es informiert darüber hinaus über wissenschaftliche und therapeutisch-praktische Hintergründe der Modulkonzeption, insbesondere auch über den in den einzelnen Übungen enthaltenen Anteil Exekutiver Funktionen. Da sich bei der Förderung Exekutiver Funktionen die Steigerung der Schwierigkeit als besonders wirksam erweist, sollen nahezu alle Übungen in unterschiedlichen Varianten (Schwierigkeitsgraden) durchgeführt werden. Somit können alle Kinder da abgeholt werden, wo sie stehen. Die Anweisungen sind trotz der Komplexität der einzelnen Spiele und Übungen klar und gut nachvollziehbar, sie erklären das Vorgehen Schritt für Schritt und ersparen so zeitaufwendige Vorbereitungen. Die Autorin ist als Wissenschaftlerin und Therapeutin anerkannt für ihren soliden Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die therapeutische Praxis.Alle Module können einzeln erworben werden. ÜBERBLICK ÜBER DIE MODULE:Modul 1: Die Übungen dieses Moduls zielen darauf ab, Kinder bereits vor der Einschulung mit der graphischen Gestalt der häufigsten Buchstaben vertraut zu machen. Dazu werden nur Kleinbuchstaben verwendet, u.a., weil sie verwechslungsanfälliger sind als Großbuchstaben. Die Übungen führen zur gezielten visuellen Aufmerksamkeitssteuerung, zum genauen Betrachten der häufigsten Grapheme und zum Verbalisieren wesentlicher Unterschiede („hier ist der Bauch auf der anderen Seite“). Das Benennen der Laute ist dabei ausdrücklich noch nicht das Ziel des 1. Moduls. Modul 2: Die Übungen dieses Moduls richten sich einerseits präventiv an Vorschulkinder, andererseits aber auch an Schulkinder mit gravierenden Leseproblemen und fokussieren auf die Phonemsynthese, die in vielen Förderkonzepten gegenüber der Phonemanalyse vernachlässigt wird. Auf rein sprachlicher Ebene, also ohne Verwendung von Graphemen, wird das Verschleifen vorgesprochener Einzellaute geübt, und dies in enger Verschränkung mit Exekutiven Funktionen.Modul 3: Kinder mit sich entwickelnder bzw. bereits bestehender Leseschwäche scheitern vielfach schon am sicheren und schnellen Abruf der Buchstabe-Laut-Verbindungen. Darum werden in den sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Übungen dieses Moduls die wichtigsten Graphem-Phonem-Verbindungen vermittelt und deren schneller Abruf trainiert. Zentral sind dabei die Tempomotivation und die durchgängige Verknüpfung der Abrufübungen mit Anforderungen der Exekutiven Funktionen.Modul 4: In diesem Modul wird gezielt die Lesegenauigkeit gefördert, die auch bei älteren leseschwachen Kindern vielfach noch defizitär ist. In einer Fülle von Übungen lernen die Kinder, zunächst Silben, dann Wörter, Sätze und Texte genau zu erlesen, um einer Ratetendenz entgegenzuwirken. Somit richten sich auch diese Übungen einerseits an Leseanfänger, die zu einer soliden Lesestrategie geführt werden sollen, aber auch an ältere Kinder, die durch eine Sicherung der Lesegenauigkeit zur Leseflüssigkeit geführt werden sollen. Auch dieses Modul verknüpft Übungen zur Lesegenauigkeit mit einer Förderung der Exekutiven Funktionen. DUO: Dieses modulübergreifend einsetzbare Spiel ist dem beliebten Kartenspiel „Uno“ nachempfunden, verläuft nach den gleichen Regeln und zielt darauf ab, die häufigsten Buchstabenformen visuell und in Kombination mit den zugehörigen Lauten abzuspeichern. DUO kann zum einen mit Vorschulkindern gespielt werden, um eine Sensibilität für die Buchstabenformen zu schaffen, ermöglicht aber auch bei älteren Kindern dadurch, dass diese beim Ablagen von Karten jeweils schnell die Laute benennen müssen, eine ständige Wiederholung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen. DUO ist in vier verschiedenen Varianten mit steigendem Schwierigkeitsgrad spielbar.Erfahren Sie mehr durch die zugehörigen Videos. Es wird ein Einführungsvideo angeboten und ein weiteres Video zum jeweiligen Modul. Abrufbar über diese Playlist:
LExi ist eine kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Mit diesem Material können Vorläuferfertigkeiten wie phonologische Bewusstheit oder visuelle Diskrimination genauso spielerisch und effektiv mit kleinen „Risiko“-Kindern erarbeitet werden wie Buchstaben-Laut-Automatisierungen und alphabetische Lesestrategie mit Schulkindern. In allen Übungen werden zudem gezielt Exekutive Funktionen gefördert, die für den Leseerwerb von besonderer Relevanz sind. Dazu bietet LExi gesonderte Module zu speziellen Vorläufer- bzw. Teilfertigkeiten an, die sich an unterschiedliche Alters-/Entwicklungsniveaus der Kinder bzw. Settings der Förderung (Sprachtherapie, Kindergarten, Förderung in der Schule, Lerntherapie …) richten. Jedes Modul beinhaltet ein Begleitheft, Spiel- und Arbeitsmaterial. Das Kartenspiel LExi-DUO wird mit unterschiedlichen Spielweisen in alle Modulschwerpunkte einbezogen.Entwickelt für den Einsatz in Sprachtherapie, präventiver Förderung im Kindergarten, Integrativer Lerntherapie und DaZ (Deutsch als Zweitsprache) in der Einzel- oder Kleingruppenförderung als kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Das Begleitheft gibt einen Überblick über die einzelnen Übungen und Spiele des Moduls; es informiert darüber hinaus über wissenschaftliche und therapeutisch-praktische Hintergründe der Modulkonzeption, insbesondere auch über den in den einzelnen Übungen enthaltenen Anteil Exekutiver Funktionen. Da sich bei der Förderung Exekutiver Funktionen die Steigerung der Schwierigkeit als besonders wirksam erweist, sollen nahezu alle Übungen in unterschiedlichen Varianten (Schwierigkeitsgraden) durchgeführt werden. Somit können alle Kinder da abgeholt werden, wo sie stehen. Die Anweisungen sind trotz der Komplexität der einzelnen Spiele und Übungen klar und gut nachvollziehbar, sie erklären das Vorgehen Schritt für Schritt und ersparen so zeitaufwendige Vorbereitungen. Die Autorin ist als Wissenschaftlerin und Therapeutin anerkannt für ihren soliden Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die therapeutische Praxis.Alle Module können einzeln erworben werden. ÜBERBLICK ÜBER DIE MODULE:Modul 1: Die Übungen dieses Moduls zielen darauf ab, Kinder bereits vor der Einschulung mit der graphischen Gestalt der häufigsten Buchstaben vertraut zu machen. Dazu werden nur Kleinbuchstaben verwendet, u.a., weil sie verwechslungsanfälliger sind als Großbuchstaben. Die Übungen führen zur gezielten visuellen Aufmerksamkeitssteuerung, zum genauen Betrachten der häufigsten Grapheme und zum Verbalisieren wesentlicher Unterschiede („hier ist der Bauch auf der anderen Seite“). Das Benennen der Laute ist dabei ausdrücklich noch nicht das Ziel des 1. Moduls. Modul 2: Die Übungen dieses Moduls richten sich einerseits präventiv an Vorschulkinder, andererseits aber auch an Schulkinder mit gravierenden Leseproblemen und fokussieren auf die Phonemsynthese, die in vielen Förderkonzepten gegenüber der Phonemanalyse vernachlässigt wird. Auf rein sprachlicher Ebene, also ohne Verwendung von Graphemen, wird das Verschleifen vorgesprochener Einzellaute geübt, und dies in enger Verschränkung mit Exekutiven Funktionen.Modul 3: Kinder mit sich entwickelnder bzw. bereits bestehender Leseschwäche scheitern vielfach schon am sicheren und schnellen Abruf der Buchstabe-Laut-Verbindungen. Darum werden in den sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Übungen dieses Moduls die wichtigsten Graphem-Phonem-Verbindungen vermittelt und deren schneller Abruf trainiert. Zentral sind dabei die Tempomotivation und die durchgängige Verknüpfung der Abrufübungen mit Anforderungen der Exekutiven Funktionen.Modul 4: In diesem Modul wird gezielt die Lesegenauigkeit gefördert, die auch bei älteren leseschwachen Kindern vielfach noch defizitär ist. In einer Fülle von Übungen lernen die Kinder, zunächst Silben, dann Wörter, Sätze und Texte genau zu erlesen, um einer Ratetendenz entgegenzuwirken. Somit richten sich auch diese Übungen einerseits an Leseanfänger, die zu einer soliden Lesestrategie geführt werden sollen, aber auch an ältere Kinder, die durch eine Sicherung der Lesegenauigkeit zur Leseflüssigkeit geführt werden sollen. Auch dieses Modul verknüpft Übungen zur Lesegenauigkeit mit einer Förderung der Exekutiven Funktionen. DUO: Dieses modulübergreifend einsetzbare Spiel ist dem beliebten Kartenspiel „Uno“ nachempfunden, verläuft nach den gleichen Regeln und zielt darauf ab, die häufigsten Buchstabenformen visuell und in Kombination mit den zugehörigen Lauten abzuspeichern. DUO kann zum einen mit Vorschulkindern gespielt werden, um eine Sensibilität für die Buchstabenformen zu schaffen, ermöglicht aber auch bei älteren Kindern dadurch, dass diese beim Ablagen von Karten jeweils schnell die Laute benennen müssen, eine ständige Wiederholung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen. DUO ist in vier verschiedenen Varianten mit steigendem Schwierigkeitsgrad spielbar.Erfahren Sie mehr durch die zugehörigen Videos. Es wird ein Einführungsvideo angeboten und ein weiteres Video zum jeweiligen Modul. Abrufbar über diese Playlist:
LExi ist eine kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Mit diesem Material können Vorläuferfertigkeiten wie phonologische Bewusstheit oder visuelle Diskrimination genauso spielerisch und effektiv mit kleinen „Risiko“-Kindern erarbeitet werden wie Buchstaben-Laut-Automatisierungen und alphabetische Lesestrategie mit Schulkindern. In allen Übungen werden zudem gezielt Exekutive Funktionen gefördert, die für den Leseerwerb von besonderer Relevanz sind. Dazu bietet LExi gesonderte Module zu speziellen Vorläufer- bzw. Teilfertigkeiten an, die sich an unterschiedliche Alters-/Entwicklungsniveaus der Kinder bzw. Settings der Förderung (Sprachtherapie, Kindergarten, Förderung in der Schule, Lerntherapie …) richten. Jedes Modul beinhaltet ein Begleitheft, Spiel- und Arbeitsmaterial. Das Kartenspiel LExi-DUO wird mit unterschiedlichen Spielweisen in alle Modulschwerpunkte einbezogen.Entwickelt für den Einsatz in Sprachtherapie, präventiver Förderung im Kindergarten, Integrativer Lerntherapie und DaZ (Deutsch als Zweitsprache) in der Einzel- oder Kleingruppenförderung als kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Das Begleitheft gibt einen Überblick über die einzelnen Übungen und Spiele des Moduls; es informiert darüber hinaus über wissenschaftliche und therapeutisch-praktische Hintergründe der Modulkonzeption, insbesondere auch über den in den einzelnen Übungen enthaltenen Anteil Exekutiver Funktionen. Da sich bei der Förderung Exekutiver Funktionen die Steigerung der Schwierigkeit als besonders wirksam erweist, sollen nahezu alle Übungen in unterschiedlichen Varianten (Schwierigkeitsgraden) durchgeführt werden. Somit können alle Kinder da abgeholt werden, wo sie stehen. Die Anweisungen sind trotz der Komplexität der einzelnen Spiele und Übungen klar und gut nachvollziehbar, sie erklären das Vorgehen Schritt für Schritt und ersparen so zeitaufwendige Vorbereitungen. Die Autorin ist als Wissenschaftlerin und Therapeutin anerkannt für ihren soliden Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die therapeutische Praxis.Alle Module können einzeln erworben werden. ÜBERBLICK ÜBER DIE MODULE:LExi 1 - Sehen: Die Übungen dieses Moduls zielen darauf ab, Kinder bereits vor der Einschulung mit der graphischen Gestalt der häufigsten Buchstaben vertraut zu machen. Dazu werden nur Kleinbuchstaben verwendet, u.a., weil sie verwechslungsanfälliger sind als Großbuchstaben. Die Übungen führen zur gezielten visuellen Aufmerksamkeitssteuerung, zum genauen Betrachten der häufigsten Grapheme und zum Verbalisieren wesentlicher Unterschiede („hier ist der Bauch auf der anderen Seite“). Das Benennen der Laute ist dabei ausdrücklich noch nicht das Ziel des 1. Moduls. LExi 2 - Hören: Die Übungen dieses Moduls richten sich einerseits präventiv an Vorschulkinder, andererseits aber auch an Schulkinder mit gravierenden Leseproblemen und fokussieren auf die Phonemsynthese, die in vielen Förderkonzepten gegenüber der Phonemanalyse vernachlässigt wird. Auf rein sprachlicher Ebene, also ohne Verwendung von Graphemen, wird das Verschleifen vorgesprochener Einzellaute geübt, und dies in enger Verschränkung mit Exekutiven Funktionen.LExi 3 - Buchstaben lernen: Kinder mit sich entwickelnder bzw. bereits bestehender Leseschwäche scheitern vielfach schon am sicheren und schnellen Abruf der Buchstabe-Laut-Verbindungen. Darum werden in den sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Übungen dieses Moduls die wichtigsten Graphem-Phonem-Verbindungen vermittelt und deren schneller Abruf trainiert. Zentral sind dabei die Tempomotivation und die durchgängige Verknüpfung der Abrufübungen mit Anforderungen der Exekutiven Funktionen.LExi 4 - Genau Lesen: In diesem Modul wird gezielt die Lesegenauigkeit gefördert, die auch bei älteren leseschwachen Kindern vielfach noch defizitär ist. In einer Fülle von Übungen lernen die Kinder, zunächst Silben, dann Wörter, Sätze und Texte genau zu erlesen, um einer Ratetendenz entgegenzuwirken. Somit richten sich auch diese Übungen einerseits an Leseanfänger, die zu einer soliden Lesestrategie geführt werden sollen, aber auch an ältere Kinder, die durch eine Sicherung der Lesegenauigkeit zur Leseflüssigkeit geführt werden sollen. Auch dieses Modul verknüpft Übungen zur Lesegenauigkeit mit einer Förderung der Exekutiven Funktionen. LExi 5 - DUO: Dieses modulübergreifend einsetzbare Spiel ist dem beliebten Kartenspiel „Uno“ nachempfunden, verläuft nach den gleichen Regeln und zielt darauf ab, die häufigsten Buchstabenformen visuell und in Kombination mit den zugehörigen Lauten abzuspeichern. DUO kann zum einen mit Vorschulkindern gespielt werden, um eine Sensibilität für die Buchstabenformen zu schaffen, ermöglicht aber auch bei älteren Kindern dadurch, dass diese beim Ablagen von Karten jeweils schnell die Laute benennen müssen, eine ständige Wiederholung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen. DUO ist in vier verschiedenen Varianten mit steigendem Schwierigkeitsgrad spielbar.Erfahren Sie mehr durch die zugehörigen Videos. Es wird ein Einführungsvideo angeboten und ein weiteres Video zum jeweiligen Modul. Abrufbar über diese Playlist:
LExi ist eine kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Mit diesem Material können Vorläuferfertigkeiten wie phonologische Bewusstheit oder visuelle Diskrimination genauso spielerisch und effektiv mit kleinen „Risiko“-Kindern erarbeitet werden wie Buchstaben-Laut-Automatisierungen und alphabetische Lesestrategie mit Schulkindern. In allen Übungen werden zudem gezielt Exekutive Funktionen gefördert, die für den Leseerwerb von besonderer Relevanz sind. Dazu bietet LExi gesonderte Module zu speziellen Vorläufer- bzw. Teilfertigkeiten an, die sich an unterschiedliche Alters-/Entwicklungsniveaus der Kinder bzw. Settings der Förderung (Sprachtherapie, Kindergarten, Förderung in der Schule, Lerntherapie …) richten. Jedes Modul beinhaltet ein Begleitheft, Spiel- und Arbeitsmaterial. Das Kartenspiel LExi-DUO wird mit unterschiedlichen Spielweisen in alle Modulschwerpunkte einbezogen.Entwickelt für den Einsatz in Sprachtherapie, präventiver Förderung im Kindergarten, Integrativer Lerntherapie und DaZ (Deutsch als Zweitsprache) in der Einzel- oder Kleingruppenförderung als kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Das Begleitheft gibt einen Überblick über die einzelnen Übungen und Spiele des Moduls; es informiert darüber hinaus über wissenschaftliche und therapeutisch-praktische Hintergründe der Modulkonzeption, insbesondere auch über den in den einzelnen Übungen enthaltenen Anteil Exekutiver Funktionen. Da sich bei der Förderung Exekutiver Funktionen die Steigerung der Schwierigkeit als besonders wirksam erweist, sollen nahezu alle Übungen in unterschiedlichen Varianten (Schwierigkeitsgraden) durchgeführt werden. Somit können alle Kinder da abgeholt werden, wo sie stehen. Die Anweisungen sind trotz der Komplexität der einzelnen Spiele und Übungen klar und gut nachvollziehbar, sie erklären das Vorgehen Schritt für Schritt und ersparen so zeitaufwendige Vorbereitungen. Die Autorin ist als Wissenschaftlerin und Therapeutin anerkannt für ihren soliden Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die therapeutische Praxis.Alle Module können einzeln erworben werden. ÜBERBLICK ÜBER DIE MODULE:Modul 1: Die Übungen dieses Moduls zielen darauf ab, Kinder bereits vor der Einschulung mit der graphischen Gestalt der häufigsten Buchstaben vertraut zu machen. Dazu werden nur Kleinbuchstaben verwendet, u.a., weil sie verwechslungsanfälliger sind als Großbuchstaben. Die Übungen führen zur gezielten visuellen Aufmerksamkeitssteuerung, zum genauen Betrachten der häufigsten Grapheme und zum Verbalisieren wesentlicher Unterschiede („hier ist der Bauch auf der anderen Seite“). Das Benennen der Laute ist dabei ausdrücklich noch nicht das Ziel des 1. Moduls. Modul 2: Die Übungen dieses Moduls richten sich einerseits präventiv an Vorschulkinder, andererseits aber auch an Schulkinder mit gravierenden Leseproblemen und fokussieren auf die Phonemsynthese, die in vielen Förderkonzepten gegenüber der Phonemanalyse vernachlässigt wird. Auf rein sprachlicher Ebene, also ohne Verwendung von Graphemen, wird das Verschleifen vorgesprochener Einzellaute geübt, und dies in enger Verschränkung mit Exekutiven Funktionen.Modul 3: Kinder mit sich entwickelnder bzw. bereits bestehender Leseschwäche scheitern vielfach schon am sicheren und schnellen Abruf der Buchstabe-Laut-Verbindungen. Darum werden in den sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Übungen dieses Moduls die wichtigsten Graphem-Phonem-Verbindungen vermittelt und deren schneller Abruf trainiert. Zentral sind dabei die Tempomotivation und die durchgängige Verknüpfung der Abrufübungen mit Anforderungen der Exekutiven Funktionen.Modul 4: In diesem Modul wird gezielt die Lesegenauigkeit gefördert, die auch bei älteren leseschwachen Kindern vielfach noch defizitär ist. In einer Fülle von Übungen lernen die Kinder, zunächst Silben, dann Wörter, Sätze und Texte genau zu erlesen, um einer Ratetendenz entgegenzuwirken. Somit richten sich auch diese Übungen einerseits an Leseanfänger, die zu einer soliden Lesestrategie geführt werden sollen, aber auch an ältere Kinder, die durch eine Sicherung der Lesegenauigkeit zur Leseflüssigkeit geführt werden sollen. Auch dieses Modul verknüpft Übungen zur Lesegenauigkeit mit einer Förderung der Exekutiven Funktionen. DUO: Dieses modulübergreifend einsetzbare Spiel ist dem beliebten Kartenspiel „Uno“ nachempfunden, verläuft nach den gleichen Regeln und zielt darauf ab, die häufigsten Buchstabenformen visuell und in Kombination mit den zugehörigen Lauten abzuspeichern. DUO kann zum einen mit Vorschulkindern gespielt werden, um eine Sensibilität für die Buchstabenformen zu schaffen, ermöglicht aber auch bei älteren Kindern dadurch, dass diese beim Ablagen von Karten jeweils schnell die Laute benennen müssen, eine ständige Wiederholung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen. DUO ist in vier verschiedenen Varianten mit steigendem Schwierigkeitsgrad spielbar.Erfahren Sie mehr durch die zugehörigen Videos. Es wird ein Einführungsvideo angeboten und ein weiteres Video zum jeweiligen Modul. Abrufbar über diese Playlist:
LExi ist eine kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Mit diesem Material können Vorläuferfertigkeiten wie phonologische Bewusstheit oder visuelle Diskrimination genauso spielerisch und effektiv mit kleinen „Risiko“-Kindern erarbeitet werden wie Buchstaben-Laut-Automatisierungen und alphabetische Lesestrategie mit Schulkindern. In allen Übungen werden zudem gezielt Exekutive Funktionen gefördert, die für den Leseerwerb von besonderer Relevanz sind. Dazu bietet LExi gesonderte Module zu speziellen Vorläufer- bzw. Teilfertigkeiten an, die sich an unterschiedliche Alters-/Entwicklungsniveaus der Kinder bzw. Settings der Förderung (Sprachtherapie, Kindergarten, Förderung in der Schule, Lerntherapie …) richten. Jedes Modul beinhaltet ein Begleitheft, Spiel- und Arbeitsmaterial. Das Kartenspiel LExi-DUO wird mit unterschiedlichen Spielweisen in alle Modulschwerpunkte einbezogen.Entwickelt für den Einsatz in Sprachtherapie, präventiver Förderung im Kindergarten, Integrativer Lerntherapie und DaZ (Deutsch als Zweitsprache) in der Einzel- oder Kleingruppenförderung als kompakte und differenzierte Materialsammlung zur individualisierten Unterstützung des Aufbaus der wichtigsten Vorläufer- und Teilfertigkeiten basaler Lesekompetenz. Das Begleitheft gibt einen Überblick über die einzelnen Übungen und Spiele des Moduls; es informiert darüber hinaus über wissenschaftliche und therapeutisch-praktische Hintergründe der Modulkonzeption, insbesondere auch über den in den einzelnen Übungen enthaltenen Anteil Exekutiver Funktionen. Da sich bei der Förderung Exekutiver Funktionen die Steigerung der Schwierigkeit als besonders wirksam erweist, sollen nahezu alle Übungen in unterschiedlichen Varianten (Schwierigkeitsgraden) durchgeführt werden. Somit können alle Kinder da abgeholt werden, wo sie stehen. Die Anweisungen sind trotz der Komplexität der einzelnen Spiele und Übungen klar und gut nachvollziehbar, sie erklären das Vorgehen Schritt für Schritt und ersparen so zeitaufwendige Vorbereitungen. Die Autorin ist als Wissenschaftlerin und Therapeutin anerkannt für ihren soliden Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die therapeutische Praxis.Alle Module können einzeln erworben werden. ÜBERBLICK ÜBER DIE MODULE:Modul 1: Die Übungen dieses Moduls zielen darauf ab, Kinder bereits vor der Einschulung mit der graphischen Gestalt der häufigsten Buchstaben vertraut zu machen. Dazu werden nur Kleinbuchstaben verwendet, u.a., weil sie verwechslungsanfälliger sind als Großbuchstaben. Die Übungen führen zur gezielten visuellen Aufmerksamkeitssteuerung, zum genauen Betrachten der häufigsten Grapheme und zum Verbalisieren wesentlicher Unterschiede („hier ist der Bauch auf der anderen Seite“). Das Benennen der Laute ist dabei ausdrücklich noch nicht das Ziel des 1. Moduls. Modul 2: Die Übungen dieses Moduls richten sich einerseits präventiv an Vorschulkinder, andererseits aber auch an Schulkinder mit gravierenden Leseproblemen und fokussieren auf die Phonemsynthese, die in vielen Förderkonzepten gegenüber der Phonemanalyse vernachlässigt wird. Auf rein sprachlicher Ebene, also ohne Verwendung von Graphemen, wird das Verschleifen vorgesprochener Einzellaute geübt, und dies in enger Verschränkung mit Exekutiven Funktionen.Modul 3: Kinder mit sich entwickelnder bzw. bereits bestehender Leseschwäche scheitern vielfach schon am sicheren und schnellen Abruf der Buchstabe-Laut-Verbindungen. Darum werden in den sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Übungen dieses Moduls die wichtigsten Graphem-Phonem-Verbindungen vermittelt und deren schneller Abruf trainiert. Zentral sind dabei die Tempomotivation und die durchgängige Verknüpfung der Abrufübungen mit Anforderungen der Exekutiven Funktionen.Modul 4: In diesem Modul wird gezielt die Lesegenauigkeit gefördert, die auch bei älteren leseschwachen Kindern vielfach noch defizitär ist. In einer Fülle von Übungen lernen die Kinder, zunächst Silben, dann Wörter, Sätze und Texte genau zu erlesen, um einer Ratetendenz entgegenzuwirken. Somit richten sich auch diese Übungen einerseits an Leseanfänger, die zu einer soliden Lesestrategie geführt werden sollen, aber auch an ältere Kinder, die durch eine Sicherung der Lesegenauigkeit zur Leseflüssigkeit geführt werden sollen. Auch dieses Modul verknüpft Übungen zur Lesegenauigkeit mit einer Förderung der Exekutiven Funktionen. DUO: Dieses modulübergreifend einsetzbare Spiel ist dem beliebten Kartenspiel „Uno“ nachempfunden, verläuft nach den gleichen Regeln und zielt darauf ab, die häufigsten Buchstabenformen visuell und in Kombination mit den zugehörigen Lauten abzuspeichern. DUO kann zum einen mit Vorschulkindern gespielt werden, um eine Sensibilität für die Buchstabenformen zu schaffen, ermöglicht aber auch bei älteren Kindern dadurch, dass diese beim Ablagen von Karten jeweils schnell die Laute benennen müssen, eine ständige Wiederholung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen. DUO ist in vier verschiedenen Varianten mit steigendem Schwierigkeitsgrad spielbar.Erfahren Sie mehr durch die zugehörigen Videos. Es wird ein Einführungsvideo angeboten und ein weiteres Video zum jeweiligen Modul. Abrufbar über diese Playlist:
Nutzen Sie das computerbasierte Förderprogramm, um die Lesefertigkeiten von Grundschulkindern zu verbessern. Die Aufgaben des Trainingsprogramms sind in eine altersgerechte Rahmenhandlung eingebettet, sodass Kinder spielerisch und mit Freude Lesen üben können. Für die 3. Auflage wurde das Programm überarbeitet.Einsatzbereich: Die Lesespiele mit Elfe und Mathis sind ein computerbasiertes Förder- und Übungsprogramm zur Verbesserung der Lesefertigkeiten. Es kann bei Grundschulkindern als Ergänzung zum regulären Schriftspracherwerb eingesetzt werden und ist zudem für die außerschulische Förderung und Therapie geeignet.Inhalt: Die Übungen des Förderprogramms sind in eine altersgemäße Rahmenhandlung eingekleidet, die im Elfenland spielt. Im Spiel begibt sich das Kind mit den beiden Elfenkindern Elfe und Mathis auf eine Geheimmission, um das sagenumwobene Alphabetikon wiederzugewinnen. Das Alphabetikon wurde von Kobolden entwendet und in der Koboldfestung versteckt. Um das Ziel zu erreichen, muss das Kind die verschiedenen Etagen eines Bücherlabyrinths durchwandern und dabei unterschiedliche Aufgaben lösen.Die Etagen stellen die vier verschiedenen Inhaltsbereiche des Programms dar:(1) Laute und Silben: Buchstaben-Laut-Zuordnung, Segmentierung von Wörtern in Silben, Silbensynthese, Anlauterkennung, Erkennen von Reimen;(2) Wörter: Analyse von Wörtern (Aufteilen in Silben, Erkennen des Wortstammes, Erkennen von Wortteilen und Silben in Wörtern), schnelles Dekodieren (Wort-Bild-Zuordnung, schnelle Worterkennung);(3) Sätze: Lokale Kohärenzbildung, syntaktisches Parsing und Erkennen von Fehlern auf Satzebene;(4) Texte und Strategien: verstehendes Lesen, Erkennen von Lesefehlern.Jede Etage umfasst fünf verschiedene Übungstypen mit je drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Darüber hinaus enthält das Programm editierbare Zusatzübungen für den therapeutischen Einsatz und die informelle Diagnose der Lesefähigkeiten.Für die 3., überarbeitete Auflage wurde das Programm technisch überarbeitet, insbesondere im Hinblick auf die Datenbankanbindung. Es kann nun mit einer Reihe aktueller Datenbanksysteme verbunden werden. Das Spiel „Wörter reimen“ wurde umgestaltet und vereinfacht, um es besser an die Leseleistungen der Kinder anzupassen. Auch der Import von Ergebnissen aus Lesetests wurde überarbeitet, um aktuelle Verfahren zu berücksichtigen.Hinweis: Zum Betrieb des Trainingsprogramms wird folgende Systemkonfiguration empfohlen:•Betriebssystem: Windows 10 oder macOS•Bildschirmauflösung: 1024 × 768 oder größer•Arbeitsspeicher: 1 GB oder mehr•Grafikkarte mit 64 MB RAM oder mehr•Soundkarte und Lautsprecher oder KopfhörerBearbeitungsdauer: Pro Woche sollten ein bis zwei Trainingssitzungen mit einer maximalen Trainingsdauer von 20 Minuten durchgeführt werden (dies entspricht etwa zwei bis vier Übungen). Um das Programm komplett zu durchlaufen, werden mindestens 20 Sitzungen benötigt, bei leistungsschwächeren Kinder entsprechend mehr. Als therapiebegleitendes Übungsmaterial lassen sich die Lesespiele auch über einen längeren Zeitraum anwenden.Erscheinungshinweis: In 3., überarbeiteter Auflage seit 2023 lieferbar.
Dass für Kinder mit schwachem Arbeitsgedächtnis (AGD) nicht nur ein Risiko für eine Sprachentwicklungsproblematik besteht, sondern diese auch Gefahr laufen, im Schulalter Lernstörungen wie LRS oder Rechenschwäche bzw. auch Aufmerksamkeitsprobleme zu entwickeln, ist durch die aktuelle pädagogisch-psychologische Forschung hinlänglich belegt. Umso belastender erscheint die Tatsache, dass bislang keine nachweislich effizienten Fördermöglichkeiten zur Steigerung der Arbeitsgedächtniskapazität entwickelt werden konnten. Sehr wohl lassen sich jedoch Exekutive Funktionen, die als „kognitive Kontroll- und Regulationsprozesse“ sozusagen das Management des Arbeitsgedächtnisses innehaben, durch gezielte Förderung messbar steigern. Damit wird also nicht die Kapazität des AGD an sich erhöht, sondern seine Funktionstüchtigkeit durch effizientere Nutzung gesteigert, so dass Verarbeitungs- und Speicherprozesse ungestörter ablaufen können.In dieser sehr praxisbezogenen Veranstaltung soll der Einfluss schwacher AGD-Leistungen auf verschiedene Entwicklungs- und Lernbereiche beleuchtet werden. Aufbauend werden verschiedene Konzepte zur Förderung der exekutiven Funktionen vorgestellt und gemeinsam erprobt.
Die Hauptsymptome der AD(H)S - erhöhte Ablenkbarkeit, reduzierte Daueraufmerksamkeit und Impulsivität - führen nicht nur zu Problemen im Erleben und Verhalten der betroffenen Kinder, sondern können sich auch sehr einschränkend auf das Erreichen der Meilensteine der sprachlichen und schriftsprachlichen Entwicklung auswirken. Anhand der „Häuser des Lesens und Schreibens" werden Stufen des Schriftspracherwerbs dargestellt, die bei der therapeutischen Begleitung betroffener Kinder helfen, deren schriftsprachliches Niveau einzuschätzen, Lese- und Rechtschreibfehler zu erklären und insbesondere die individuelle „Zone der nächsten Entwicklung" festzumachen, um das Kind punktgenau zu unterstützen. Da eine AD(H)S zumeist mit Störungen der exekutiven Funktionen (Updating, Inhibition, Flexibilität) einhergeht, wird in der Veranstaltung besonderes Augenmerk darauf gelegt, welche Stufen der schriftsprachlichen Entwicklung durch entsprechende Probleme besonders in Gefahr sind. In diesem Seminar werden auch logopädisch relevante Anteile aus der LRS-Therapie thematisiert. In dem Zusammenhang wird auch LExi, eine neue Materialsammlung zur Förderung der Leseentwicklung in Kombination mit Exekutiven Funktionen, vorgestellt. Die vorgestellten Planungs-, Automatisierungs- und Routinisierungsübungen helfen AD(H)S-Kindern - sie sind jedoch nicht nur für diese, sondern für alle Kinder in der LRS-Therapie hilfreich.
In diesem Webinar wollen wir uns einer Thematik annähern, die jeder Logopädin/jedem Logopäden in der praktischen Tätigkeit begegnen wird: der Lese-Rechtschreib-Störung. Dazu wollen wir Lara und Ben zu zwei Zeitpunkten ihres Lebens begegnen und damit einen weiten Bogen vom Kindergarten- zum Schulalter spannen:Mit fünf Jahren wird Lara wegen einer Aussprachestörung und Wortschatzdefiziten logopädisch behandelt. Frage: Besteht ein Risiko für den späteren Schriftspracherwerb, und wie können wir Lara präventiv unterstützen?In der 2. Klasse muss Ben auf Geheiß der Lehrerin zusätzlich zu den Hausaufgaben intensiv üben. Stockend, oft ratend und vor allem lustlos kämpft er sich durch die Texte; ein Fortschritt ist nicht zu erkennen. Er speichert auch seine „Lernwörter“ nicht ab, kann nicht lautgetreu schreiben, lässt Buchstaben aus oder verwechselt sie. Wie lassen sich diese Phänomene erklären, und vor allem: Wie kann Ben beim Schriftspracherwerb effizient unterstützt werden?Bei dieser praxisbezogenen Veranstaltung sollen auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Modelle (veranschaulicht am „Haus des Lesens“ und am „Haus des Schreibens“) Kennzeichen relevanter Vorläuferfertigkeiten und einer sich entwickelnden Lese-Rechtschreibproblematik, Möglichkeiten der Früherkennung und Förderung im Schulalter vorgestellt und anhand von Falldarstellungen konkretisiert werden.Das Webinar bietet eine gute Basis zur evidenzbasierten Herangehensweise an die Thematik der LRS.
Lernstörungen wie Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder Rechenschwäche beginnen nicht erst in der Schule, denn schon im Vorschulalter unterscheiden sich Kinder in beträchtlichem Ausmaß hinsichtlich sogenannter „Vorläufermerkmale“, die den Erfolg (oder Misserfolg) beim späteren Lesen-, Schreiben- oder Rechnenlernen recht zuverlässig vorhersagen. Mittlerweile konnten sowohl für den Bereich des Schriftspracherwerbs als auch des Aufbaus mathematischer Kompetenz spezifische „Vorläuferfähigkeiten und -fertigkeiten” identifiziert werden, und es schloss sich konsequenterweise die Entwicklung entsprechender Tests und Förderprogramme an. Risikofaktoren beziehen sich u. a. vornehmlich auf Aspekte der Sprachentwicklung, phonologische Bewusstheit, phonologisches und visuelles Arbeitsgedächtnis. So erlauben Screenings die Risikoeinschätzung bereits im Vorschulalter, und wissenschaftlich evaluierte Förderprogramme führen zur effizienten Prävention. Die vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen belegen, dass durch diese spezifischen und spielerisch angelegten Fördermaßnahmen späteren Lernstörungen wirksam vorgebeugt werden kann. In diesem sehr praxisbezogenen Seminar werden neu entwickelte Testverfahren und Förderprogramme in engem Bezug zu ihren wissenschaftlichen Grundlagen vorgestellt und gemeinsam mit den TeilnehmerInnen praktisch erprobt.
Dass für Kinder mit schwachem Arbeitsgedächtnis (AGD) nicht nur ein Risiko für eine Sprachentwicklungsproblematik besteht, sondern diese auch Gefahr laufen, im Schulalter Lernstörungen wie LRS oder Rechenschwäche bzw. auch Aufmerksamkeitsprobleme zu entwickeln, ist durch die aktuelle pädagogisch-psychologische Forschung hinlänglich belegt. Umso belastender erscheint die Tatsache, dass bislang keine nachweislich effizienten Fördermöglichkeiten zur Steigerung der Arbeitsgedächtniskapazität entwickelt werden konnten. Sehr wohl lassen sich jedoch Exekutive Funktionen, die als „kognitive Kontroll- und Regulationsprozesse“ sozusagen das Management des Arbeitsgedächtnisses innehaben, durch gezielte Förderung messbar steigern. Damit wird also nicht die Kapazität des AGD an sich erhöht, sondern seine Funktionstüchtigkeit durch effizientere Nutzung gesteigert, so dass Verarbeitungs- und Speicherprozesse ungestörter ablaufen können.In dieser sehr praxisbezogenen Veranstaltung soll der Einfluss schwacher AGD-Leistungen auf verschiedene Entwicklungs- und Lernbereiche beleuchtet werden. Aufbauend werden verschiedene Konzepte zur Förderung der exekutiven Funktionen vorgestellt und gemeinsam erprobt.
Die Häuser des Lesens / Schreibens stellen die Stufen der schriftsprachlichen Entwicklung plastisch dar und erleichtern damit den stringent theoriegeleiteten Einsatz von Testverfahren, Fehleranalyse und Therapie. Häuser verdeutlichen, dass untere Etagen völlig stabil sein müssen, um den weiteren schriftsprachlichen Aufbau tragen zu können. Diesen Etagen wollen wir folgen und uns damit in starkem Praxisbezug konkret einsetzbares Handwerkszeug für die Arbeit mit LRS-Kindern erarbeiten.Auch für EinsteigerInnen geeignet.
Die Hauptsymptome der AD(H)S - erhöhte Ablenkbarkeit, reduzierte Daueraufmerksamkeit und Impulsivität - führen nicht nur zu Problemen im Erleben und Verhalten der betroffenen Kinder, sondern können sich auch sehr einschränkend auf das Erreichen der Meilensteine der sprachlichen und schriftsprachlichen Entwicklung auswirken. Anhand der „Häuser des Lesens und Schreibens" werden Stufen des Schriftspracherwerbs dargestellt, die bei der therapeutischen Begleitung betroffener Kinder helfen, deren schriftsprachliches Niveau einzuschätzen, Lese- und Rechtschreibfehler zu erklären und insbesondere die individuelle „Zone der nächsten Entwicklung" festzumachen, um das Kind punktgenau zu unterstützen. Da eine AD(H)S zumeist mit Störungen der exekutiven Funktionen (Updating, Inhibition, Flexibilität) einhergeht, wird in der Veranstaltung besonderes Augenmerk darauf gelegt, welche Stufen der schriftsprachlichen Entwicklung durch entsprechende Probleme besonders in Gefahr sind. In diesem Seminar werden auch logopädisch relevante Anteile aus der LRS-Therapie thematisiert. In dem Zusammenhang wird auch LExi, eine neue Materialsammlung zur Förderung der Leseentwicklung in Kombination mit Exekutiven Funktionen, vorgestellt. Die vorgestellten Planungs-, Automatisierungs- und Routinisierungsübungen helfen AD(H)S-Kindern - sie sind jedoch nicht nur für diese, sondern für alle Kinder in der LRS-Therapie hilfreich.