Kö.Be.S. Onkologie
Kölner Befundsystem für Schluckstörungen bei Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom des Mundes, des Rachens oder des Kehlkopfes
Produktinformationen "Kö.Be.S. Onkologie"
Dysphagien nach Entfernung eines Tumors bedürfen in Therapie wie Diagnostik einer besonderen Herangehensweise. Kompensierende und adaptierende Maßnahmen ermöglichen oft früh eine orale Aufnahme bestimmter Konsistenzen.
Der Kö.Be.S. Onkologie bietet das z.Zt. systematischste und umfangreichste Befundungs- und Planungsraster in den Bereichen Diagnose, onkologische Therapie, Anamnese (Atmung, Schluckakt, Trachealkanülierung, Ernährung, Lebensqualität), klinische Abklärung Organe und Schlucken sowie Therapieplanung und -beratung.
Manual 49 S., 10 Befundbogen á 19 S., im Ordner
Mehr von Ulrich Birkmann ...
Täglich arbeiten Sprach- und SchlucktherapeutInnen mit Menschen, die teilweise schwer erkrankt und dadurch labil sind. Gerade bei dieser Klientel steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu lebensbedrohlichen gesundheitlichen Situationen kommen kann.Das Seminar wendet sich als „Erste-Hilfe-Training" an die Berufsgruppe der SprachtherapeutInnen. Es werden Maßnahmen bei internistischen und neurologischen Notfällen sowie die entscheidenden lebensrettenden Sofortmaßnahmen (LSM) besprochen, die im alltäglichen Arbeiten mit logopädischen PatientInnen auftreten können. Es besteht die Möglichkeit, die LSM (Cardiopulmonale Reanimation und Beatmung mit Hilfsmitteln, Stabile Seitenlage, Erste Hilfe bei Verschlucken) an Säuglings-, Kinder- und Erwachsenenpuppen oder am Partner durchzuführen. Zusätzlich stehen auch Maßnahmen bei Komplikationen im Umgang mit tracheotomierten PatientInnen im Fokus des Seminars.
Im Aufbaukurs werden die in der Einführung erlangten Fähigkeiten vertieft. Anhand von Fallbeispielen (klinische und FEES-Befunde) werden nach einer kurzen theoretischen Einordnung aufbauend auf der Diagnostik die Therapiestrategien entwickelt, die dann am Partner oder der Partnerin in die Tat umgesetzt werden. Die ausgewählten PatientInnen decken sowohl den akutmedizischen als auch den ambulanten Behandlungsbereich ab. Im Fokus stehen somit aktive Methoden, die die Mitarbeit der PatientInnen voraussetzen, aber auch passive Möglichkeiten der Dysphagietherapie bei komatösen oder stark vigilanzgeminderten PatientInnen.
Neurodegenerative Erkrankungen gehen sehr oft mit neurogenen Dysphagien einher. Diese erfordern ein fundiertes medizinisches Fachwissen und gezielte, an die Pathophysiologie angepasste therapeutische Strategien von Seiten der behandelnden Therapeuten und Therapeutinnen. In diesem Seminar stehen exemplarisch zwei Erkrankungen im Fokus: Die Multiple Sklerose und die Amyotrophe Lateralsklerose. Nach einer kurzen Beschreibung der Krankheiten selbst werden die dysphagiologischen Störungsschwerpunkte besprochen und im Anschluss sollen therapeutische Strategien gezeigt und am Partner geübt werden.Eine an Multipler Sklerose erkrankte Patientin wird im Seminar von ihren Erfahrungen mit der Dysphagie berichten. Exemplarisch wird eine Therapieeinheit demonstriert, die in Partnerarbeit erprobt werden soll.
Entsprechend den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) soll die Durchführung der FEES künftig qualitätsgesichert durch UntersucherInnen vollzogen werden, die ein entsprechendes Ausbildungscurriculum durchlaufen haben. Dieses besteht aus einem Basiskurs und einer Anzahl von supervidierten FEES-Untersuchungen. Der Erwerb des FEES-Zertifikats steht ÄrztInnen, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen und klinischen LinguistInnen offen. ÄrztInnen sollten bereits über eine einjährige, alle anderen Berufsgruppen über eine zweijährige klinische Erfahrung im Umgang mit neurologischen PatientInnen verfügen. PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen oder HeilpraktikerInnen dürfen an dem Kurs teilnehmen, können aber kein Zertifikat bei der European Society for Swallowing Disorders (ESSD) erwerben.Inhalte:- theoretische Einführung in die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie aus endoskopischer Sicht- praktische Anleitung zur Durchführung- praktisches Durchführen am Partner- theoretisch-prüfungspraktisches Durchführen am Partner
In diesem Webinar geht es um Schluckstörungen und Medikamente. Hier stehen zwei Themenschwerpunkte im Fokus: 1. Wie verhält es sich mit der Einnahme von Medikamenten bei einer Schluckstörung? 2. Wie beeinflussen Medikamente mit ihren Neben- und Wechselwirkungen den Schluckakt bei neurologischen Erkrankungen?? Das Schlucken von Tabletten ist schon für gesunde Menschen eine Herausforderung. Wie verhält sich das erst bei Menschen mit Dysphagien im Kontext neurologischer Erkrankungen? In diesem Teil werden verschiedene Formen von Tabletten und Medikamenten besprochen, Risiken erörtert und Alternativen aufgezeigt. Ein 65jähriger Mensch nimmt durchschnittlich 5 oder auch mehr Medikamente am Tag ein. Ab hier spricht man von einer sogenannten Polypharmazie. Wie wirken sich die Substanzen generell und auf den Schluckakt von neurologischen PatientInnen aus? Dieser hochkomplexe Vorgang wird durch Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen häufig aus dem Gleichgewicht gebracht. Wie sich das im Alltag äußert, wird im Webinar beschrieben.
Die Fiberendoskopische Evaluation des Schluckaktes hat bereits in vielen neurologischen Institutionen Einzug gehalten. Nicht nur das Führen des Endoskopes ist Bestandteil der Untersuchung, vielmehr erfordert die Untersuchung vom Untersuchungsteam ein fundiertes Fachwissen. Das Seminar zielt somit nicht auf die praktische Durchführung der Untersuchung ab, sondern hat zum Ziel, die TeilnehmerInnen in der Interpretation der Aufnahmen, dem Erkennen der Pathophysiologie und letztlich den daraus resultierenden Therapieempfehlungen zu schulen. Aufbauend auf einer gemeinsamen anatomischen Nomenklatur und der Beschreibung des physiologischen und pathophysiologischen Schluckaktes werden im Folgenden Filme gezeigt, die dann im Plenum interpretiert und diskutiert werden.
Entsprechend den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) soll die Durchführung der FEES künftig qualitätsgesichert durch UntersucherInnen vollzogen werden, die ein entsprechendes Ausbildungscurriculum durchlaufen haben. Dieses besteht aus einem Basiskurs und einer Anzahl von supervidierten FEES-Untersuchungen. Der Erwerb des FEES-Zertifikats steht ÄrztInnen, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen und klinischen LinguistInnen offen. ÄrztInnen sollten bereits über eine einjährige, alle anderen Berufsgruppen über eine zweijährige klinische Erfahrung im Umgang mit neurologischen PatientInnen verfügen. PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen oder HeilpraktikerInnen dürfen an dem Kurs teilnehmen, können aber kein Zertifikat bei der European Society for Swallowing Disorders (ESSD) erwerben.Inhalte:- theoretische Einführung in die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie aus endoskopischer Sicht- praktische Anleitung zur Durchführung- praktisches Durchführen am Partner- theoretisch-prüfungspraktisches Durchführen am Partner
Entsprechend den Bestrebungen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) soll die Durchführung der FEES künftig qualitätsgesichert durch UntersucherInnen vollzogen werden, die ein entsprechendes Ausbildungscurriculum durchlaufen haben. Dieses besteht aus einem Basiskurs und einer Anzahl von supervidierten FEES-Untersuchungen. Der Erwerb des FEES-Zertifikats steht ÄrztInnen, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen und klinischen LinguistInnen offen. ÄrztInnen sollten bereits über eine einjährige, alle anderen Berufsgruppen über eine zweijährige klinische Erfahrung im Umgang mit neurologischen PatientInnen verfügen. PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen oder HeilpraktikerInnen dürfen an dem Kurs teilnehmen, können aber kein Zertifikat bei der European Society for Swallowing Disorders (ESSD) erwerben.Inhalte:- theoretische Einführung in die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie aus endoskopischer Sicht- praktische Anleitung zur Durchführung- praktisches Durchführen am Partner- theoretisch-prüfungspraktisches Durchführen am Partner
Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutin, Ärzten und Pflegepersonal.
Das Kö.Be.S.-System komplettiert sich: Mit diesem neuen Modul ist nun auch eine systematische Befundung bei Patienten mit Trachealkanülen möglich. Es gestattet eine umfängliche Dokumentation von Beobachtungs- und Anamnesedaten in den Bereichen Kognition, Sensorik, Motorik, Atmung, Sekretmanagement, Trachealkanüle, Schluckdiagnostik und Ernährung und erleichtert somit auch die Kommunikation zwischen Therapeutinnen, Ärzten und Pflegepersonal.
Die TheraTäsch hat es in sich: Alle Therapie- und Pflegeutensilien, die für Ihren individuellen Einsatz nötig sind, werden gut verwahrt und verstaut, ob Klemmbrett oder Stift, ob Diagnostikleuchte oder Fingerlinge, Desinfektionsmittel, Visitenkarte oder Wattestäbchen: für all das ist die TheraTäsch passgenau konzipiert und bietet sicheren Halt. Und sogar an ein Thermofach für Eisstäbchen ist gedacht. So können Sie gut gerüstet und mobil zum Einsatz starten, sei es in Kliniken oder bei Hausbesuchen. Die TheraTäsch kann von Ihnen in der Befüllung individuell gestaltet werden und eignet sich dadurch nicht nur für die Dysphagie-Therapie, sondern auch für andere therapeutische Schwerpunkte, die Mobilität voraussetzen.
Ergänzend zur Reihe Kö.Be.S., dem bewährten Diagnostikum für Patienten mit Schluckstörungen, gibt es mit Kö.Be.S. Kids ein Befundsystem für Schluckstörungen bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern bis vier Jahre. Es ermöglicht eine systematische Abprüfung zentraler, für die Diagnose und Therapieplanung ausschlaggebender Parameter. Neben einer Anamnese, einer Mundinspektion und allgemein deskriptiven Beobachtungen können die orofaciale Beweglichkeit, orale Reflexe und Sensibilität, die Mund-Hand- und die Atem-Schluck-Koordination, der Gesamtkörpertonus, die Nahrungsaufnahme und der Schluckakt als solcher bewertet werden. Ein ausführliches Manual führt in die Denk- und Anwendungsweise dieses Screenings ein.Überarbeitete Neuauflage 2019.
Die Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens (FEES) mit einem flexiblen Laryngoskop hat sich seit der Erstbeschreibung durch Susan Langmore 1991 zu einer Standarduntersuchung für Patienten mit Schluckstörungen entwickelt. Die großen neurologischen Krankheitsbilder wie Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multiple Sklerose gehen sehr häufig mit Schluckstörungen einher. Die Autoren stellen im vorliegenden Buch zunächst die Technik der FEES mit den wichtigsten Informationen zum Untersuchungsgang vor. Dazu erklären sie auch, was zur Vorbereitung des Patienten und seiner Aufklärung über die Untersuchung gehört. Sie zeigen Normalbefunde und die durch therapeutische Schluckmanöver erzielbaren Effekte auf (z.B.Kopfdrehung bei einseitigen Pharynxparesen). Anschließend erläutern sie an einzelnen Erkrankungen mit jeweiligen Fallbeispielen die typischen FEES-Befunde und die Einflussmöglichkeiten, die dem Schlucktherapeuten zur Verfügung stehen. Die zugehörige DVD enthält mehr als 50 kommentierte Filmbeispiele mit typischen FEES-Befunden bei diesen Erkrankungen.
EinsatzbereichPatienten mit neurogenen Erkrankungen. Einsatz in allen Berufsgruppen, die sich mit der Diagnose von neurogenen Schluckstörungen befassen.InhaltMit Kö.Be.S. liegt ein äußerst umfassendes, alle Bereiche der Dysphagiediagnostik abdeckendes Befundsystem vor. Kö.Be.S. ist aus langjähriger eigener diagnostischer und therapeutischer Arbeit sowie aus vielfältigen Erfahrungen im Rahmen von Dozententätigkeiten in Fort- und (universitären) Ausbildungsseminaren entstanden. Neben einer ausführlichen Einführung in die Anwendung dieses Diagnostikums enthält Kö.Be.S. hochgradig systematisch aufgebaute Befundbogen, die den Untersucher durch das weite Feld unbedingt abzuklärender Funktionen rund um das (gestörte) Schlucken führen."Der Kö.Be.S ist ein gelungener Diagnosebogen ... vor allem für Dysphagie-Einsteiger. Er führt geradlinig und kohärent durch die Erstuntersuchung ..." (LogoLine 5/2016)Überarbeitete Neuauflage in Anwendung seit 2019.