Unter diesem Titel sprach der Deutschlandfunk in der Sendung "Campus & Karriere" mit dem Leiter der Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung (AlGf), Prof. Dr. Kersten Sven Roth, über die Perspektiven der linguistischen Gesellschaftsforschung, Themen wie den Impfdiskurs oder den Unterschied im Sprechen über Ost- und Westdeutschland und darüber, was die Frage "Gendern oder nicht?" mit der Wahl der richtigen Kleidung zu tun hat.
Neben dem Bundestag Ende September werden sechs neue Landesparlamente gewählt. Wahlen im Coronajahr - nicht nur inhaltlich wird die Pandemie den demokratischen Prozess beeinflussen. Auch der Wahlkampf wird ein gänzlich anderer sein, wird erstmals in digitale Kommunikationskanäle und virtuelle Formate ausweichen müssen. Welche Folgen das für die Parteien und WählerInnen hat, welche sprachlichen Mittel typisch sind für Wahlprogramme und -slogans und wie überhaupt Sprache Politik machen kann, darüber hat Katharina Vorwerk mit Prof. Dr. Kersten Sven Roth und Dr. Kristin Kuck von der Germanistischen Linguistik der Uni Magdeburg gesprochen, die dort die neu gegründete Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung leiten.
Besonders in der aktuellen Situation rückt die Stimme in den Fokus: In einer Zeit, in der Begegnungen in digitale Kanäle hinein schrumpfen, Berührungen fehlen und die Gesichter hinter Masken verschwinden feiern Menschen rund um den Globus anlässlich des jährlichen World Voice Day am Fr., den 16. April 2021 die menschliche Stimme in all ihren Facetten.
Im „Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen“ haben sich die mitgliederstärksten Berufs- und Ausbildungsverbände der Therapieberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie zusammengeschlossen. Gemeinsam repräsentieren die Partner über 130.000 Ausübende und Auszubildende der Gesundheitsfachberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie sowie die führenden Zusammenschlüsse der Hoch- und Berufsfachschulen.
Sei es Sprache oder Musik: Ob ein Klang zum einen als verständlich, zum anderen als angenehm empfunden wird, hängt nicht nur von der Lautstärke, sondern auch davon ab, in welchem Umfeld der Laut ertönt. Forschende arbeiten erfolgreich daran, das individuelle Hörerleben mit evidenzbasierten Methoden zu bewerten und daraus Schlüsse für verbesserte Akustik zu ziehen, sowohl fürs Hören des Individuums wie auch für Gemeinschaftserlebnisse wie Konzerte. Was sich gut anhört, empfindet jeder Mensch anders. Jedoch hat die Akustik für eine Objektivierung des Hörerlebnisses eine Reihe von Kriterien entwickelt. Hierzu drei Beispiele:
Mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) soll die Modellphase für Studiengänge in den Therapieberufen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie zum zweiten Mal verlängert werden – aus Sicht der Bundesregierung sogar bis zum Jahr 2026. Diese Verlängerung der Modellphase für primärqualifizierende Studiengänge bis zum Jahr 2026 bremst die Weiterentwicklung der Therapieberufe erneut und unnötig aus! Gefordert wird, dass jetzt ein positives Signal für die zeitnahe Modernisierung der Ausbildungen gesetzt wird.
Die virtuelle Veranstaltung „Parkinson und Bewegungsstörungen – Highlights Digital“ am Freitag den 05.03.2021 möchte der wachsenden Rolle der interdisziplinären Versorgung Rechnung tragen und den Dialog zwischen den verschiedenen Berufsgruppen fördern. Die Teilnahme für Pflege- und Gesundheitsfachberufe, Sprach- und BewegungstherapeutInnen und Parkinson Nurses ist kostenfrei.
Spracherkennungstechnologien werden bereits in vielen Bereichen im Alltag eingesetzt. Die Sprechenden sind jedoch meist Menschen ohne sprachliche Beeinträchtigungen. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und neolexon führen aktuell ein Forschungsprojekt durch, um die Möglichkeiten zum Eigentraining für Menschen mit Aphasie weiterzuentwickeln.Hierfür werden Menschen mit Aphasie aller Schweregrade gesucht, die beim Üben mit der Aphasie-App ihre Sprachaufnahmen für dieses Forschungsprojekt zur Verfügung stellen.
Bereits der am 23. Oktober 2020 veröffentlichte erste Referentenentwurf sah die erneute Verlängerung der Modellklausel vor. Trotz vielfacher Proteste seitens der Verbände und Hochschulen, die auch in den Stellungnahmen und in der Anhörung vor dem Bundesministerium für Gesundheit am 19. November 2020 deutlich mit der Forderung nach einer hochschulischen Ausbildung als alleinige Ausbildungsform für die Logopädie/Sprachtherapie verbunden war, hielt der o. g. Kabinettsentwurf an der Verlängerung fest.
Seit April 2020 läuft das Projekt MUSIKKA-CI unter der Leitung von Frau Verwalt.-Prof. Dr. Bianka Wachtlin an der HAWK Hildesheim mit den Mitarbeiterinnen Laura Mörsdorf (HAWK Hildesheim) und Maren Nickel (KH Mainz) zum Einfluss von musikalischen Aktivitäten in der Sprachtherapie auf den Wortschatz bei Vorschulkindern mit Cochlea Implantat (CI).
Für das Jahr 2021 schreibt die Stiftung Leben pur ein Stipendium für eine wissenschaftliche Qualifizierungsarbeit (Bachelor-, Master-, Zulassungs-, Diplom-, Magisterarbeiten oder Dissertationen), aus, die sich mit dem Thema "Kommunizieren und Beziehung gestalten mit Menschen mit Komplexer Behinderung" beschäftigt.
Liebe KollegInnen,

im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Thema Mehrsprachigkeit und Sprachtherapie im Kindesalter im Rahmen des EU-geförderten interdisziplinären Projekts MultiMind möchten wir Sie auf die im Rahmen des vergangenen SES-Tages am 16.10.2020 erstellten Materialien hinweisen (Links und Erläuterungen s. u.) und bitten, an unserer Online-Umfrage zu diesem Thema teilzunehmen (https://psicologiaunimib.qualtrics.com/jfe/form/SV_dmOfFuoKk2J9hOZ weitere Informationen unten).

Bei Fragen oder Rückmeldungen, wenden Sie sich gern an maren.eikerling@lanostrafamiglia.it

Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüße von Theresa Bloder und Maren Eikerling (Doktorandinnen im MultiMind-Projekt)
Studie: PaZu-Video: PatientInnen-Zufriedenheit in der Videotherapie. Wir befragen PatientInnen, die Videotherapie erhalten haben. Ziel ist es, zu erfahren, wie zufrieden PatientInnen mit dieser Form der Therapie sind.
Die GISKID (Gesellschaft für interdisziplinäre Spracherwerbsforschung und kindliche Sprachstörungen im deutschsprachigen Raum e.V.) wird 2021 eine ExpertInnenbefragung, in Form einer Delphi-Umfrage, zur Definition und Terminologie von Störungen der Sprache im Kindesalter starten.